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	<description>MEINE VERBINDUNG IN DIE RESTLICHE WELT</description>
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		<title>Von Palmen und Schnee (Part I)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[YamYamsWorld]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Dec 2023 09:16:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Work & Travel Südkorea 2023-2024]]></category>
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					<description><![CDATA[In den letzten Wochen war ich nicht sehr viel zu Hause. Das lag daran, dass ich ein paar Kurztrips und ein paar Tagesausflüge unternommen habe. Unteranderem war ich für vier Tage auf Jeju-Do, der Lieblingsinsel der Koreaner. Die Insel befindet sich südlich vom äußersten Zipfel des Festlandes und ist bei neuvermählten koreanischen Paaren ein beliebtes Ziel für die Flitterwochen. Sie trägt den Spitznamen &#8222;koreanisches Hawaii&#8220;, da es sich um eine Vulkaninsel handelt. Der ursprüngliche Plan sah so aus, dass Daniel...<p class="read-more"><a class="btn btn-default" href="https://yamyams-world.de/von-palmen-und-schnee-part-i/">Weiterlesen<span class="screen-reader-text"> Weiterlesen</span></a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In den letzten Wochen war ich nicht sehr viel zu Hause. Das lag daran, dass ich ein paar Kurztrips und ein paar Tagesausflüge unternommen habe. Unteranderem war ich für vier Tage auf <em>Jeju-Do</em>, der Lieblingsinsel der Koreaner. Die Insel befindet sich südlich vom äußersten Zipfel des Festlandes und ist bei neuvermählten koreanischen Paaren ein beliebtes Ziel für die Flitterwochen. Sie trägt den Spitznamen &#8222;koreanisches Hawaii&#8220;, da es sich um eine Vulkaninsel handelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der ursprüngliche Plan sah so aus, dass Daniel und ich mit einer koreanischen Freundin zusammen auf die Insel reisen wollten. Das Gute an dem Plan war, dass wir dann nicht nur jemanden gehabt hätten, der sich auf der Insel auskennt, sondern auch gleich eine Unterkunft gehabt hätten. Ihre Familie besitzt nämlich ein Haus auf <em>Jeju</em>. Der Plan scheiterte daran, dass die Freundin arbeitsbedingt leider doch nicht mitkommen konnte.<br>Daher ging es nur zu zweit an einem Sonntag Mitte November per Flieger auf die Insel. Als Ausländer in Korea sind wir es gewohnt, häufiger angestarrt zu werden. Im Flughafenbereich für Inlandsflüge war es aber noch einmal eine andere Nummer. Man hat sich schon fast wie eine Rarität gefühlt. Zudem waren gefühlt 95 Prozent unserer Mitreisenden höheren Alters. Die starren gefühlt ein bisschen auffälliger als die jüngere Generation.<br>Da unsere koreanische Freundin das online Check-In für uns übernommen hatte, da sie im Vorfeld auch für uns die Tickets besorgt hatte, hatte ich kein Wahlrecht bei der Sitzplatzauswahl. Zudem bevorzugt Daniel mit seiner Körpergröße einen Platz am Gang, was sie berücksichtigt hatte. Mir blieb daher also nur der Platz in der Mitte. Beim Boarding blieb der Fensterplatz frei und in mir stieg die Hoffnung, dass der Sitz komplett frei bleiben würde. Da unsere Freundin ihr Ticket kurzfristig storniert hatte, dachte ich, dass die Chancen ganz gut stünden, dass ich doch noch einen Fensterplatz haben könnte. Aber natürlich belegt die Person, die als letztes das Flugzeug betrat, den Platz neben mir. Zum Glück war es nur ein einstündiger Flug von <em>Daegu</em> nach <em>Jeju</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um neun Uhr morgens kamen wir auf der Insel an. Der Flughafen von <em>Jeju</em> befindet sich im Norden der Insel in der Stadt namens <em>Jeju-si</em>. Direkt vorm Flughafen wurden wir von Palmen begrüßt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50.jpeg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50.jpeg" alt="" class="wp-image-1962" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-203x270.jpeg 203w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wir entschlossen uns dazu, erst einmal <em>Jeju-si</em> ein bisschen zu erkunden, bevor wir uns zu unserem Hotel aufmachen wollten. Mit dem Bus sind wir ein kurzes Stück zur westlichen Küstenseite der Stadt gefahren und sind dort ein bisschen durch die Gegend geschlendert. Dabei haben wir eine kleine süße Bucht entdeckt und eine Sehenswürdigkeit namens &#8222;Dragon Head Rock&#8220;. Dabei handelt es sich um eine vulkanische Felsformation an einer kleinen Klippe, die aussieht wie der Kopf eines Drachen. Um den Felsen zu sehen, musste man ein paar Stufen nach unten steigen. Daniel hatte dazu in dem Moment nicht die Motivation für und daher habe ich mir die Felsformation alleine angeschaut.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-1.jpeg"><img decoding="async" width="768" height="1024" data-id="1961" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-1.jpeg" alt="" class="wp-image-1961" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-1.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-1-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-1-203x270.jpeg 203w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-2.jpeg"><img decoding="async" width="768" height="1024" data-id="1960" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-2.jpeg" alt="" class="wp-image-1960" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-2.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-2-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-2-203x270.jpeg 203w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Danach wollten wir uns ein kleines Frühstück gönnen und sind in ein Café mit Meerblick gegangen. Das war das seltsamste Café, in dem ich bis jetzt in Korea war. Im Erdgeschoss haben wir uns ein Stückchen Gebäck bestellt und wollten eigentlich auch noch ein Getränk dazu bestellen. Nur haben wir keine Getränke auf der Karte gefunden. Als die Angestellte unsere Verwirrung bemerkte, erklärte sie uns, dass wir für ein Getränk in den ersten Stock müssten. Wir nahmen also unser Gebäck, dass auf einem Tablett ohne Teller und nur mit Plastikgeschirr serviert wurde, und machten uns auf in den ersten Stock. Die Getränkekarte überzeugte uns aber so überhaupt nicht, vor allem nicht die teuren Preise, und daher machten wir uns wieder auf den Weg ins Erdgeschoss. Dort suchten wir uns einen Sitzplatz mit Meerblick und aßen unser lieblos serviertes Gebäck. Das war, glaube ich, die erste negative Café-Erfahrung in Korea für mich.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-3.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-3.jpeg" alt="" class="wp-image-1959" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-3.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-3-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-3-203x270.jpeg 203w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr oder weniger gestärkt, ging es dann im Bus auf die andere Seite der Insel. Die Fahrt hat fast zwei Stunden gedauert und wir wurden ordentlich hin- und hergeworfen, da die Straßen sehr kurvig waren und der Busfahrer auch nicht gerade einen sanften Fahrstil hatte. Während Daniel geschlafen hat, da er noch eine Nachtschicht bei sich auf der Arbeit in den Knochen stecken hatte, genoss ich die Landschaft. Wie sehr habe ich Wälder, Wiesen und Pferde vermisst. Sogar ein paar Rehe habe ich gesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Stadt <em>Seogwipo</em> angekommen, stellten wir unser Gepäck ab und gingen erst einmal etwas Essen, da das Frühstück doch etwas trostlos gewesen war. Es war allerdings gar nicht so einfach, ein Restaurant zu finden, das geöffnet hatte. Auf <em>Jeju</em> ticken die Uhren anscheinend anders als auf dem so beschäftigten Festland. Sonntag wird demnach lose als Ruhetag auf der Insel gehalten. Nach ein bisschen auf KakaoMap suchen, haben wir doch noch ein Sushi-Restaurant entdeckt, das Abhilfe gegen unseren Hunger leisten sollte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Mittagessen ging es wieder zum Hotel und nach ein einer kurzen Wartezeit, war die Rezeptionisten so lieb, uns bereits einchecken zu lassen, obwohl es noch nicht ganz drei Uhr war. Wir ruhten uns ein bisschen aus, bevor wir mit neuer Energie auf Entdeckungstour gingen. Die Entdeckungstour war mehr oder weniger ein einfacher Spaziergang durch die Nachbarschaft. Vom Hotel aus haben wir einfach den Weg in Richtung Meer eingeschlagen. Unser Weg führte uns durch einen Park und an einigen Mandarinen-Felder vorbei, die direkt an Wohnhäuser angeschlossen waren. Die Bäume waren überladen mit reifen Früchten. Die Ernte schien wohl kurz bevor zu stehen. Wir haben aber nicht nur Unmengen an Mandarinen gesehen, sondern auch Unmengen an Spinnen und Spinnennetzen. Anscheinend bieten Mandarinen-Plantagen die perfekten Lebensbedingungen für die kleinen achtbeinigen Tierchen. Wenn ihr bei dem Bild unten heranzoomt, könnt ihr einige von ihnen über den Bäumen in ihren Netzen hängen sehen.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-4.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="1958" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-4.jpeg" alt="" class="wp-image-1958" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-4.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-4-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-4-203x270.jpeg 203w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-5.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="1957" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-5.jpeg" alt="" class="wp-image-1957" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-5.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-5-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-5-203x270.jpeg 203w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph">Als wir am Küstenpfad angekommen sind, sind uns erst einmal mehrere asiatische Reisegruppen begegnet. Solche Reisegruppen sollten uns noch häufiger auf <em>Jeju</em> begegnen. Jeju ist nämlich nicht nur bei den Koreanern ein beliebtes Reiseziel, sondern unter anderem auch bei den Japanern, Chinesen, Vietnamesen und Thailändern. Westliche Touristen sind da eher in der Minderheit und dadurch haben wir mal wieder sehr viele Blicke auf uns gezogen &#8211; nicht nur von den Koreanern, sondern auch von den asiatischen Touristen.<br>An dem Abend waren die Mitglieder der Reisegruppe zum Glück auf dem Weg zurück zu ihren Bussen und so waren wir bald fast ganz alleine auf dem Küstenweg unterwegs. Wir haben die Aussicht genossen und einige Bilder gemacht.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-6.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="1956" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-6.jpeg" alt="" class="wp-image-1956" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-6.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-6-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-6-203x270.jpeg 203w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-7.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="1955" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-7.jpeg" alt="" class="wp-image-1955" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-7.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-7-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-7-203x270.jpeg 203w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph">In der Zwischenzeit wurde es immer dunkler und der Weg war leider nicht beleuchtet. Da wir nicht den selben Weg zurückgehen wollten, den wir gekommen sind, sind wir nach einiger Zeit vom Pfad in Richtung Straße abgebogen und zur nächsten Bushaltestelle gegangen. Allerdings hatten wir unseren Bus knapp verpasst und daher stellten wir uns aufs Warten ein. Allerdings scheinen auch die Busfahrer auf <em>Jeju</em> lockerer zu sein als auf dem Festland und so gabelte uns ein Bus auf, der an dieser Haltestelle sonst gar nicht hält. So waren wir nach ein paar Minuten wieder in der Nähe von unserem Hotel und machten uns auf die Suche nach unserem Abendessen. Wir wanderten durch die Straßen und landeten irgendwann auf einem abendlichen Markt. Während ich es dort ziemlich interessant fand und sogar überlegte, mir dort etwas  zu Essen zu kaufen, lief Daniel im schnellen Schritt durch die Menschenmengen. Um ihn nicht zu verlieren, musste ich daher leider auch einen Schritt zulegen. Wir entschlossen uns dazu, unser Abendessen nicht auf dem Markt zu kaufen und stattdessen lieber zu KFC zu gehen. Wir hatten schon viel Gutes vom koreanischen KFC gehört, nur war uns in Daegu leider noch keiner untergekommen. Daher wollten wir es endlich einmal ausprobieren. Während Daniels Essen auch sehr schnell fertig war, musste ich ziemlich lange warten. Ich durfte also mit ordentlich Kohldampf dabei zuschauen, wie Daniel sich bereits über sein Essen hermachte. Zeitweise hatte ich sogar Angst, dass sie meine Bestellung komplett vergessen hätten, aber nach einer anscheinend für mich nie enden wollenden Wartezeit, war dann schließlich auch meine Bestellung fertig. Das Essen war lecker, auch wenn mein Wrap etwas sehr armselig gerollt war.<br>Später im Hotel stellten wir übrigens fest, dass alle Klimaanlagen im Hotel auf Heizen umgestellt waren. Das untere Temperaturlimit, das man einstellen konnte, belief sich auf satte 25 Grad Celsius. Viel zu warm für mein Empfinden und daher blieb die Klimaanlage aus und das Fenster stattdessen weit offen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der nächste Morgen fing mit einem Frühstücks-Buffet im Hotel an, das bei der Buchung als asiatisches und westliches Frühstück angegeben wurde. Daher gab es sowohl Reis, asiatische Fleischbeilagen, Frühlingsrollen und Suppen als auch Croissants, Toast, Cornflakes und Joghurt. Gefühlt eine morgendliche Reise durch alle Geschmacksrichtungen.<br>Gut gestärkt ging es dann in den Linienbus für eine anderthalb stündige Fahrt an der Küste entlang zu unserem ersten Ziel für den Tag. Daniel und ich wollten nämlich an unserem zweiten Tag die östliche Seite der Insel erkunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den ersten Stopp legten wir am <em>Pyoseon Haevich</em> Strand ein. Es war super windig und daher auch super kalt. Das Wasser war dafür kristallklar und hatte teilweise eine türkisfarbene Färbung &#8211; wunderschön. Auf dem Weg am Strand entlang konnten wir zahlreiche Skulpturen und Figuren bewundern.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-8.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="1954" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-8.jpeg" alt="" class="wp-image-1954" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-8.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-8-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-8-203x270.jpeg 203w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-9.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="1953" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-9.jpeg" alt="" class="wp-image-1953" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-9.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-9-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-9-203x270.jpeg 203w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph">Aber wir waren nicht gekommen, um uns den Strand anzuschauen. Unser eigentliches Ziel war das <em>Jeju Folk Village</em> &#8211; also ein traditionelles koreanisches Dorf. Nach einem Blick auf die Eintrittspreise entschieden wir uns allerdings gegen die Besichtigung des Dorfes. Den Eintritt empfanden wir als zu teuer, um uns ein nachgebautes Dorf anzuschauen. Wenn es noch die Originalbauten gewesen wären, hätte ich es mir vielleicht noch überlegt. Aber das Dorf war nur eine Nachbildung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daher wollten wir uns zum zweiten Ziel des Tages aufmachen. Die Busse fahren auf <em>Jeju</em> nur leider nicht so häufig wie in den Großstädten von Korea. Es war also mal wieder warten angesagt. Als wir so an der Bushaltestelle standen, kam auf einmal ein Mann auf uns zu, den ich aufs Alter meiner Eltern schätzen würde. Er fragte uns auf Englisch, wo wir herkommen würden und als er hörte, dass ich Deutsche bin, schwärmte er mir vor, wie toll doch deutsche Schlagermusik sei und ratterte gleich eine komplette Liste von deutschen Schlagersängern runter. Zu dumm nur, dass ich leider so gar kein Schlager-Fan bin. Ich kannte die meisten Namen zwar &#8211; dank meiner Eltern &#8211; aber da hörte mein Wissen bereits auf. Der Mann verabschiedete sich dann auch schnell wieder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vom Strand reisten wir dann mit dem Bus quer über die Insel zur <em>Manjanggul</em> Höhle. Dabei mussten wir einmal umsteigen. Nur leider stockte KakaoMap im entscheidenden Moment und daher verpassten wir unsere Haltestelle zum Umsteigen. Das hat uns ziemlich viel Zeit gekostet, da die Haltestellen auf der Insel doch sehr weit auseinander liegen und wir, um unseren Fehler auszumerzen, zwei weitere Busse nehmen mussten, auf die wir jeweils einige Minuten warten mussten.<br>Wenn man Daniel fragt, was sein Highlight auf <em>Jeju</em> war, dann lautet seine Antwort: &#8222;Der 711-1 Bus!&#8220;. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> 711-1 war die Busnummer von dem Bus direkt zur Höhle hin. Es handelte sich dabei um einen kleinen süßen Bus, dessen Busfahrer die Ruhe weg hatten. Während der Fahrt hielt der Bus auf einmal auf einer kleinen Schotterfläche an und der Fahrer sagte etwas zu uns Fahrgästen auf Koreanisch. Ich habe nur &#8222;&#8230; fünf Minuten &#8230;&#8220; verstanden und daraus geschlossen, dass wir eine Pause für fünf Minuten einlegen würden. Dem war auch so. Die Pause diente dem Fahrerwechsel. Der neue Fahrer setzte sich also auf den Fahrersitz, erledigte in aller Ruhe ein bisschen Papierkram, suchte den richtigen Radiosender, zog sich seine Maske an und weiter ging die Fahrt. Im Bus waren übrigens noch zwei weitere männliche Fahrgäste. Und wenn ich alleine gewesen wäre, hätte ich mich ein bisschen mulmig gefühlt. Der eine schaute nämlich ein bisschen zu lange einem jungen Mädchen nach, als sie ausstieg und der andere Fahrgast war fast komplett vermummt. Er trug ein Tuch über Mund und Nase, hatte einen Hut auf, einen Wanderstock dabei und erinnerte mich ungut an die Bösewichte aus K-Dramas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der <em>Manjanggul</em> Höhle handelt es sich um eine Lavaröhre, die zwischen sieben und neun Kilometer lang ist (gefühlt gibt jede Quelle eine andere Zahl an), an manchen Stellen bis zu 23 Metern weit und bis zu 30 Metern hoch ist. Die Höhle scheint wohl noch in einem sehr guten Zustand zu sein und daher ist sie für die Wissenschaft von großer Bedeutung. Als Besucher kann man allerdings nur einen Kilometer der Höhle betreten. Es war eine interessante Erfahrung, durch die Höhle zu laufen, aber ich persönlich fand die Beleuchtung etwas ungünstig. Die Lichtquellen waren nämlich fast nur auf den Weg gerichtet und weniger auf die Wände, die es ja eigentlich zu bewundern galt. Ich bin mir sicher, dass die Höhle um einiges majestätischer wirken würde, wenn man die Beleuchtung anders einrichten würde.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-5 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-10.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="1952" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-10.jpeg" alt="" class="wp-image-1952" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-10.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-10-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-10-203x270.jpeg 203w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-11.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="1951" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-11.jpeg" alt="" class="wp-image-1951" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-11.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-11-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-11-203x270.jpeg 203w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph"><br>An den Wänden konnte man Fließlinien und Lavaformationen sehen. Mich hat das ganze an meine Zeit an der Hochschule erinnert, wo wir viel über Kunststoffspritzguss geredet haben und das Fließverhalten der Schmelze analysiert haben. In der Lavaröhre hat eigentlich nichts anderes stattgefunden- nur in einem anderen Größenverhältnis.<br>Am Ende des für Besuchers zugängigen Teil der Höhle konnte man noch eine fast acht Meter hohe Lavasäule bewundern.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-12.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-12.jpeg" alt="" class="wp-image-1950" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-12.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-12-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-12-203x270.jpeg 203w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wieder im Tageslicht angekommen, trug ich Daniel auf, die Navigation zu übernehmen, um an unser nächstes Ziel zu gelangen. Nach einem Blick auf die möglichen Busrouten fragte Daniel mich, ob wir nicht lieber ein Taxi nehmen wollen? Genau in dem Moment hielt ein Taxi neben uns. Ich fragte den Fahrer, wie viel die Fahrt kosten würde und er meinte, dass das Taximeter das bestimmen würde. Daraufhin entschied ich mich gegen dieses Taxi, da mir einfiel, dass es verschiedene Arten von Taxis in Korea gibt, die jeweils auch einen preislichen Unterschied mit sich bringen. Ich wollte daher lieber ein Taxi über die App bestellen, um auf Nummer sicher zu gehen. Als ich mich abwendete, rief der Taxifahrer uns allerdings einen Festpreis zu, den wir als angebrachten ansahen. Also stiegen wir ein und in rasanter Fahrt ging es zu unserem nächsten Ziel. Die Fahrt hat ungefähr eine halbe Stunde gedauert. Beim Bezahlen gab es dann allerdings eine kleine Unstimmigkeit. Normalerweise ist es in Korea absolut kein Problem, im Taxi per Karte zu bezahlen. Der Fahrer wollte allerdings nur Bargeld sehen. Problem war nur, dass ich gar kein Bargeld mehr hatte und Daniel nur die Hälfe des Fahrpreises in bar aufweisen konnte. Der Taxifahrer war darüber gar nicht glücklich. Er wollte die Fahrt wohl nicht offiziell verbuchen und sich das Geld lieber in die eigene Tasche stecken. Zu dumm nur, dass Daniel und ich keine &#8222;normalen&#8220; Touristen waren und daher nicht mit so viel Bargeld rumliefen, wie es &#8222;herkömmliche&#8220; Touristen vielleicht tun. Am Ende hat er dann die Hälfte des Preises in bar akzeptiert und die andere Hälfte haben wir per Karte bezahlt. Keine Ahnung, wie er das bei sich dann verbucht hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das war uns aber bei dem Anblick, der sich uns bat, auch schnell ziemlich egal. Wir standen nämlich direkt vorm <em>Seongsan Ichulbong</em> &#8211; eine vulkanisch entstandene Landerhebung, die schon eher wie ein Vulkankrater aussah. Bevor wir dort allerdings hinauf klettern konnten, mussten wir erst einmal etwas gegen unsere hungrigen Mägen tun. Seit dem Frühstück hatten wir nämlich nichts mehr gegessen und es war bereits später Nachmittag. Daniel entdeckte ein kleines Burger-Restaurant, das nur ein Meter entfernt war. Das Gute an Restaurants in Korea ist, dass es fast immer auch eine Ladestation für Handys gibt. Mein Handyakku war nämlich nach dem ganzen Navigieren bereits ziemlich ausgelaugt.<br>Nach dem Essen sind wir den Anstieg auf <em>Seongsan Ichulbong</em> angegangen. Der hat nicht allzu lange gedauert, hat aber mal wieder sehr viele Stufen beinhaltet. Die Aussicht war es aber auf jeden Fall wert. Wir hatten einen wunderschönen Ausblick auf <em>Jeju</em> bei wunderbaren Lichtverhältnissen. Der höchste Berg Koreas hat sich zwar mal wieder in den Wolken versteckt, aber das hat der Schönheit keinen Abbruch getan. Jedes mal, wenn ich Lichtstrahlen durch eine Wolkendecke strahlen sehe, werde ich unweigerlich an den Heiligen Geist und an Gottes Größe erinnert. Ich weiß auch nicht warum, aber so ist es.<br>Für mich war dieser Ausblick auf jeden Fall das Highlight der Reise.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-6 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-13.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="1949" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-13.jpeg" alt="" class="wp-image-1949" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-13.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-13-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-13-203x270.jpeg 203w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-14.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="1948" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-14.jpeg" alt="" class="wp-image-1948" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-14.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-14-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-14-203x270.jpeg 203w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Beim Abstieg haben wir noch einen kleinen Umweg zu einer Bucht mit schwarzen Sand gemacht. Ich war bis jetzt noch nie an einem schwarzen Strand und wollte daher unbedingt dort hin. Daniel war zwar nicht so begeistert, da er es nicht mag, auf dem Sand zu laufen, aber er ist trotzdem mitgekommen. Das hatte den Vorteil, dass ich in seine Fußspuren treten konnte und ich dadurch nicht im Sand eingesunken bin. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> </p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-7 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-15.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="1947" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-15.jpeg" alt="" class="wp-image-1947" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-15.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-15-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-08-at-10.03.50-15-203x270.jpeg 203w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Bucht war mein zweites Highlight der Reise und ich hätte da ewig stehen können. Aber wir haben dann doch bald den Rücktritt zu unserem Hotel angetreten. Die Busfahrt dauerte fast zwei Stunden und nach einem kurzen Stopp in einem Convenience Store, um uns mit Snacks für den Abend einzudecken, waren wir froh, endlich wieder im Hotel zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was wir an den anderen beiden Tagen erlebt haben, erfahrt ihr dann im nächsten Beitrag &#8230;</p>
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		<title>Kulturelle Unterschiede (Teil I)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[YamYamsWorld]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Nov 2023 11:13:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Work & Travel Südkorea 2023-2024]]></category>
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					<description><![CDATA[* English version below Endlich komme ich einmal dazu, ein paar der kulturellen Unterschiede zwischen Südkorea und Deutschland in einem Beitrag zusammenzufassen, die ich über die letzten Wochen so fleißig in einer Liste gesammelt habe. Direkt am Anfang möchte ich dazu sagen, dass alles auf meiner subjektiven Wahrnehmung beruht und dass andere Leute manche von den angesprochenen Punkten vielleicht komplett anders empfinden. Ich hoffe, dass ich alles richtig wiedergebe. Falls nicht, dürft ihr mich gerne auf Fehler aufmerksam machen. Genug...<p class="read-more"><a class="btn btn-default" href="https://yamyams-world.de/kulturelle-unterschiede-teil-i/">Weiterlesen<span class="screen-reader-text"> Weiterlesen</span></a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>* English version below</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Endlich komme ich einmal dazu, ein paar der kulturellen Unterschiede zwischen Südkorea und Deutschland in einem Beitrag zusammenzufassen, die ich über die letzten Wochen so fleißig in einer Liste gesammelt habe. Direkt am Anfang möchte ich dazu sagen, dass alles auf meiner subjektiven Wahrnehmung beruht und dass andere Leute manche von den angesprochenen Punkten vielleicht komplett anders empfinden. Ich hoffe, dass ich alles richtig wiedergebe. Falls nicht, dürft ihr mich gerne auf Fehler aufmerksam machen. Genug von den langen Vorreden. Legen wir los!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>#1 Essstäbchen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Fangen wir mit dem kulturellen Unterschied an, der fast jedem einfällt, wenn man an asiatische Kulturen denkt. Während bei uns zu Hause Messer und Gabel beim Essen vorherrschen, sind es hier die Essstäbchen. Essstäbchen ist aber nicht gleich Essstäbchen. Je nach Land gibt es da signifikante Unterschiede. Japanische Essstäbchen, zum Beispiel, sind meistens aus Holz, ziemlich kurz und vorne spitz und am anderen Ende viereckig. Chinesische Essstäbchen hingegen sind lang, entweder aus Kunststoff, Bambus oder Holz, sehr lang und vorne eher stumpf und am anderen Ende viereckig. Die koreanischen Essstäbchen sind aus Metall, von flacher Form und von mittlerer Länge im Vergleich zu den japanischen und chinesischen Stäbchen.<br>Ausländer stufen die Handhabung von koreanischen Stäbchen durch die glatte Oberfläche und die flache Form häufig als sehr schwierig ein. Auch ich hatte am Anfang etwas mit den Stäbchen zu kämpfen. Mittlerweile habe ich mich aber so sehr an die koreanischen Stäbchen gewöhnt, dass ich jetzt sogar eher Probleme mit chinesischen oder japanischen Essstäbchen habe. Ich glaube, dass es einfach Gewöhnungssache ist. Und da bei uns chinesische oder japanische Restaurants verbreiteter sind als koreanische Restaurant, sind wir &#8222;Ausländer&#8220; dadurch eben eher an diese Art von Stäbchen gewöhnt.<br>Nach sechs Monaten in Korea fühle ich mich doch sehr sicher im Umgang mit Stäbchen &#8211; auch wenn ich zugeben muss, dass das sehr von meiner Tagesform und von dem  jeweiligen Gericht abhängt. Aber ich bilde mir ein, dass ich seltener die Frage zu hören bekomme, ob ich eine Gabel haben möchte. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><br>Übrigens wird in Korea auch sehr viel der Löffel benutzt. Essstäbchen und Löffel gehen hier sozusagen Hand in Hand &#8211; so wie bei uns Messer und Gabel Hand in Hand gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>#2 Restaurantbesuch</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Restaurantbesuch läuft hier in Korea ein bisschen anders ab als zu Hause. Das fängt schon an, wenn man das Restaurant betritt. Sehr häufig rufen alle Angestellten einem ein &#8222;Willkommen&#8220; zu &#8211; sogar der Koch aus der Küche (die Küchen sind hier offener gestaltet als in westlichen Restaurants und daher kriegt der Koch auch mit, was im Gastraum passiert). Danach wird die Frage gestellt, mit wie vielen Personen man da sei und anschließend kriegt man seinen Tisch zugewiesen und die Karte gebracht.<br>Nachdem man sein Gericht ausgewählt hat, wartet man vergebens darauf, dass der Kellner von sich aus an den Tisch kommt, um die Bestellung aufzunehmen. Stattdessen ruft man den Kellner zu sich, oder je nach Größe des Restaurants ruft man auch einfach seine Bestellung zum Kellner hin. Häufig findet man in Restaurant extra einen Call-Button, um die Bedienung an den Tisch zu rufen. Oder die Bestellung läuft komplett elektronisch über installierte Tablets an den Tischen.<br>Nachdem man seine Bestellung aufgegeben hat, fängt einer am Tisch an, Becher zu verteilen und den Leuten Wasser einzuschenken. Es steht immer eine Kanne Wasser auf den Tischen. Und falls das nicht der Fall ist, dann gibt es irgendwo im Restaurant einen Wasserspender, an dem man sich Wasser holen kann. Auch das Besteck befindet sich bereits am Tisch und muss selbstständig von den Gästen ausgeteilt werden. Entweder befindet es sich in einer Schublade an der Seite des Tisches oder in einer Box auf dem Tisch.<br>Nach dem Essen steht man auf und geht zur Kasse, um die Rechnung zu begleichen. Nicht wie bei uns, wo der Kellner die Rechnung an den Tisch bringt und man direkt am Tisch bezahlt. Es ist hier übrigens kein Problem, wenn jeder selber sein Gericht bezahlt oder wenn man die Rechnung einfach durch die Anzahl der Leute teilt. In Deutschland wird das gefühlt ja nicht so gerne gesehen. Obwohl sich das in letzter Zeit meiner Meinung nach auch schon gebessert hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>#3 Cafés</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ich die Cafés hier in Korea liebe, ist wohl jedem meiner Leser bereits bekannt. Zuhause ist die Café-Kultur ja nicht so verbreitet. Da geht man höchstens zum Bäcker um die Ecke, um dort seinen Kaffee und ein Stück Gebäck zu genießen. Oder im Sommer sitzt man im Straßencafé und beobachtet das Treiben auf der Straße. Wir Deutschen gehen also eher morgens oder am Nachmittag in ein Café. Die Koreaner bevorzugen ihren Kaffee aber gerne auch abends nach dem Abendessen. Daher haben die Cafés hier ziemlich lange offen &#8211; manche sogar bis Mitternacht. Dafür öffnen sie dann natürlich auch später. Manchmal erstmal gegen Mittag. Deutsche Touristen können also leicht enttäuscht werden, wenn sie sich vornehmen, in einem Café frühstücken zu gehen.<br>Die Getränke sind ein bisschen teurer als in Deutschland und man bezahlt bis zu fünf Euro für sein Getränk. Ein Stück Kuchen ist noch einmal ein bisschen teurer. Daher wird hier gerne geteilt. Also nicht wundern, wenn man ein Stück Kuchen bestellt und so viele Gabeln wie Leute am Tisch zum Kuchen bekommt. Die Koreaner lieben übrigens kalte Getränke &#8211; sogar im Winter. Daher gibt es hier sogar kalten Cappuccino zu bestellen.<br>Ein Café in Korea ist sowohl ein Ort, um eine gute Zeit mit Freunden zu haben, als auch zu arbeiten oder zu lernen. Sehr häufig sieht man hier Leute mit ihrem Laptop oder mit ihren Schulbüchern im Café sitzen &#8211; alleine oder in der Gruppe. Und ein Café ist ein beliebter Ort für ein Date. Manche Cafés sind geradezu bevölkert von jungen Paaren. Das sind meistens die Cafés, die sich auch gut für Instagram-Posts eignen.<br>Übrigens räumt man hier selber den Tisch ab und bringt das Tablett mit dem dreckigen Geschirr selber zum Tresen oder an den dafür vorgesehenen Platz.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>#4 Junge Erwachsene</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Junge Erwachsene in Korea stehen gefühlt unter einem sehr hohen Leistungsdruck und damit unter viel Stress. In Deutschland gibt es nach der Schule viele Wege und Chancen, um für ein Studium zugelassen zu werden. Und wer nicht studieren möchte, kann stattdessen eine Ausbildung anfangen. Die vielen Möglichkeiten, sein Leben nach der Schule anzugehen, nimmt für deutsche Schüler etwas den Druck und den Stress raus. In Korea ist allerdings fast alles aufs Studium ausgelegt und daher gibt es hier auch für alles einen Studiengang. So ist bei uns Krankenschwester ein Ausbildungsberuf, während man dafür in Korea eine Universität besuchen muss.<br>Es lastet somit ein großer Druck auf den Schülern, die dadurch sehr viel Zeit in Nachhilfeinstituten verbringen &#8211; ein Thema, das ich bereits in einem vorherigen Beitrag angesprochen habe. Eine Unmenge an Geld fließt in die private Nachhilfe der Kinder und alles gipfelt im <em>Suneung</em> &#8211; dem Zulassungstest fürs Studium und gleichzeitig die High School Abschlussprüfung. Der standardisierte Test findet jeden dritten Donnerstag im November statt. Und er wird von der gesamten Nation sehr ernst genommen. Es werden an dem Tag mehr U-Bahnen und Busse eingesetzt, um die Schüler rechtzeitig zum Test zu bringen. Zudem fängt die Arbeit eine Stunde später an, um Stau auf den Straßen zu vermeiden und sogar der Flugverkehr muss für eine kurze Zeit pausieren, um die Schüler bei der englischen Hörverstehaufgabe nicht zu stören. Es gibt sogar Lieder, die vorher und am Tag des Tests verboten sind, da sie ein so hohes Ohrwurm-Potential haben, dass die Schüler das Gelernte vergessen könnten.<br>Aber auch nach der Zulassung fürs Studium und selbst nach Beendigung des Studiums hört der Stress nicht auf. In Korea haben so viele junge Leute einen höheren Abschluss, wie sonst in keinem Land. Das bringt den Nachteil mit sich, dass der Arbeitsmarkt mit qualifizierten Leuten überfüllt ist und bei der Jobsuche wird eher auf Abschlüsse und Zertifikate geschaut, als auf das Können und die Talente, die der Bewerber mit sich bringt. Sehr viele meiner koreanischen Freunde sind daher entweder neben oder nach dem Studium noch extra Zertifikatkurse am belegen, um ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen. Manchmal sogar, weil ihnen der Professor extra dazu geraten hat. Die Jobsuche ist daher extrem Nervenaufreibend und unangenehm.<br>Oder man findet erst gar keinen Job. Ich habe vorher noch nie so viele Leute in meinem Alter getroffen, die keinen Job oder nur einen Aushilfsjob haben. Manche nehmen sich aber auch extra eine Auszeit, um einmal den Stress hinter sich zu lassen.<br>Im Job hört der Stress dann aber auch nicht auf. Von Berufseinsteigern wird erwartet, dass sie extra hart arbeiten, um sich zu beweisen. Ein Acht-Stunden-Tag ist daher schon eher Luxus und Überstunden sind schon fast verpflichtend. Da wird manchmal sogar noch an Feiertagen gearbeitet. Die Anzahl an Urlaubstagen ist auch geringer als in Deutschland und zudem davon abhängig, wie viele Jahre man bereits arbeitet. Berufseinsteiger haben dadurch gerade einmal 15 Tage Urlaub im Jahr. Und wenn ich es richtig mitbekommen habe, wird es auch nur sehr ungern gesehen, wenn der Urlaub am Stück genommen wird. Wie die Koreaner überhaupt Erholung finden, ist mir ein Rätsel. In Deutschland hat der Arbeitnehmer ja sogar ein Recht auf zwei Wochen Urlaub am Stück pro Jahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>#5 Wohnung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten Koreaner leben in Apartment-Gebäuden. Unverheiratete junge Leute wohnen häufig noch mit ihren Eltern zusammen und ziehen erst zur Hochzeit aus. Ich war bis jetzt noch nicht in allzu vielen koreanischen Wohnungen, aber das Layout wirkte sehr ähnlich. Die Küche und der Wohnbereich sind meistens offen gestaltet und zentral gelegen. An den Bereich schließen sich dann die einzelnen (Schlaf-)Zimmer an. Die Einrichtung fällt meiner Meinung nach sparsamer aus als in Deutschland.<br>Für die Sommerzeit gibt es in jeder Wohnung eine Klimaanlage, während im Winter mit Fußboden-Heizung geheizt wird. Die &#8222;Fußboden-Heizung&#8220; (in Koreanisch als <em>Ondol </em>bezeichnet) hat eine lange Geschichte in Korea. Bereits die historischen Häuser hatten ein <em>Ondol</em> integriert. Die Häuser wurden damals so konstruiert, dass sie einen Hohlraum unter dem Fußboden aufwiesen, der dann mit dem Rauch des Feuers erwärmt werden konnte und somit den darüberliegenden Raum heizte. Diese Art des Heizens war sehr effektiv und der Fußboden blieb sehr lange warm, selbst wenn das Feuer bereits erloschen war.<br>Die Bäder in Korea weisen sehr häufig keinen Duschvorhang auf und je nach Größe des Badezimmers, ist der Duschkopf mit einem Schlauch direkt am Waschbecken angeschlossen. Durch einen Drehknopf kann man dann einstellten, ob man den Wasserhahn oder den Duschkopf benutzen möchte. Das ist etwas dumm, wenn man nach dem Duschen vergisst, die Einstellung zurück zu stellen. Wenn man sich dann die Hände waschen möchte, kriegt man stattdessen eine ungewollte Dusche ab. Ob ich hier aus (mehrfacher) Erfahrung spreche, darf sich der liebe Leser selber denken. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Die Aufteilung des Badezimmers hat leider den Nachteil, dass danach wirklich das komplette Bad nass ist. Dafür hat man nicht den kalten &#8222;Schritt-aus-der-Dusche-Effekt&#8220; wie bei uns zu Hause.<br>Zum Kochen verwendet man hier übrigens eher einen Gasherd und weniger ein elektrisches Kochfeld wie bei uns. In einem koreanischen Haushalt darf zudem ein Reiskocher nicht fehlen. Meistens gibt es auch noch einen Wasserspender, da das Leitungswasser hier nicht wirklich fürs Trinken geeignet ist.<br>Schlüssel braucht man hier in Korea übrigens auch nicht, da meistens ein elektrisches Zahlenschloss für die Türen verwendet wird.<br>Die Fenster unterscheiden sich ebenfalls zu unseren. Bei kleineren Gebäuden handelt es sich meistens um Schiebefenster, die man von einer Seite zur anderen schieben kann. Zudem gibt es zwei Fenster hintereinander. Die Fenster auf der Außenseite sind mit normalen Fensterglas versehen, während die Fenster zur Innenseite hin mit Milchglas ausgestattet sind. So sind zu mindestens die Fenster in meiner Wohnung aufgebaut. Bei Apartmentgebäuden gibt es hingegen nur die durchsichtigen Fenster, die man nach innen hin aufmachen kann (glaube ich). Bei kleineren Gebäuden befindet sich zudem häufig noch Gitter vor den Fenstern für die Sicherheit.<br>Die Wohnung wird übrigens nie mit Schuhen betreten. Die werden vorher im Eingangsbereich ausgezogen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>#6 Müllentsorgung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Thema hat mir ziemliches Kopfzerbrechen bereitet und ist manchmal immer noch eine Herausforderung für mich. Apartment-Komplexe haben extra einen Bereich, wo verschiedene Mülleimer für die Mülltrennung stehen. Da gibt es Tonnen für recycelbare Materialen wie Papier, Glas, Dosen, PET Flaschen, Vinyl und Plastik. Zudem gibt es einen Automaten für Essensabfälle und dann gibt es noch den &#8222;General Waste&#8220;, der bei uns wahrscheinlich in der grauen Tonne landen würde.<br>Das Thema der Mülltrennung wird für Ausländer etwas kompliziert, wenn es um Mülltüten geht. Man kann nämlich nicht irgendeinen Müllbeutel verwenden. Stattdessen muss man im Supermarkt an der Kasse nach extra Müllbeutel für den &#8222;General Waste&#8220; und für Essensreste fragen. Das geht aber auch nur bei einem lokalen Supermarkt, da die Müllbeutel sich von Distrikt zu Distrikt unterscheiden. Für Essensreste gibt es auch noch die Möglichkeit, Aufkleber zu kaufen, die auf die Behälter geklebt werden, in denen man die Essensreste sammelt. Welche Methode verwendet wird, legt der jeweilige Distrikt fest.<br>Lebt man nicht in einem Apartment-Komplex, dann gibt es keine extra Tonnen, um die recycelbaren Materialien zu trennen. Stattdessen sammelt man sie bei sich getrennt und stellt sie dann in normalen durchsichtigen Müllsäcken nach draußen.<br>Den Müll stellt man an vorgeschriebenen Tagen abends ab einer bestimmten Zeit an die Straße. Bei mir auf den Müllbeuteln steht Montag, Mittwoch und Freitag. Aber gefühlt ist das immer ein Glücksspiel. Manchmal wird der Müll direkt mitgenommen, manchmal aber auch erst später. Und wenn man seinen Müll falsch getrennt hat, dann wird er gar nicht mitgenommen und man kriegt stattdessen eine Notiz hingelegt. In meiner Nachbarschaft wurden sogar schon Plakate aufgehängt, die auf bestimmte Fehlverhalten hinwiesen &#8211; schön untermalt mit Fotos. Was war ich froh, dass ich meinen Müll nicht auf einem Foto wiedergefunden habe. Aber es zeigt für mich, dass die Mülltrennung nicht nur für mich eine schwer durchschaubare Sache ist und dass die Koreaner auch ihre Probleme damit haben.<br>Diese Art der Müllentsorgung hat außerdem den Nachteil, dass es nicht sehr angenehm ist, wenn man abends oder nachts durch die Straßen geht, da sich überall Müll türmt und seinen Geruch verbreitet. Gefühlt sieht man aber auch immer tagsüber hier und da Müll rumliegen, der entweder nicht abgeholt wurde oder zu früh auf die Straße gestellt wurde oder vom Winde verweht wurde.<br>Und dann gibt es natürlich immer noch den Müll, den man einfach nirgends einzuordnen weiß. Bis heute weiß ich nicht, in welchen Müll ich die leere Pringles-Dose tun soll. Selbst meine koreanischen Freunde waren bei der Frage aufgeschmissen. Falls einer meiner Leser die Antwort weiß, kann er sie sehr gerne in den Kommentaren posten. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das war es fürs Erste zu den kulturellen Unterschieden. Ich habe noch eine komplette Liste mit weiteren kleinen Punkten, die mir in Korea aufgefallen sind. Die werde ich wahrscheinlich in einem zweiten Beitrag zu diesem Thema stichpunktartig präsentieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Habt ihr Fragen zu den kulturellen Unterschieden oder wollt ihr mehr zu einem bestimmten Thema wissen? Schreibt es gerne in den Kommentaren. Mich würde auch eure Meinung zu den angesprochenen Themen interessieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Cultural Differences (Part I)</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Finally, I have the opportunity to summarize some of the cultural differences between South Korea and Germany, which I collected over the past few weeks in a list. Right at the beginning, I want to say that everything is based on my own perception, and other people may feel completely differently about some of the points mentioned. I hope I convey everything accurately. If not, feel free to point out any mistakes. Enough of the long introductions. Let&#8217;s get started!</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>#1 Chopsticks</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Let&#8217;s start with the cultural difference that almost everyone thinks of when considering Asian cultures. While at home knives and forks dominate during meals, here it&#8217;s chopsticks. However, not all chopsticks are the same. Depending on the country, there are significant differences. Japanese chopsticks, for example, are mostly made of wood, quite short, pointed at the front, and square at the other end. Chinese chopsticks, on the other hand, are long, made of plastic, bamboo, or wood, very long, with a blunt front and square at the other end. Korean chopsticks are made of metal, flat in shape, and of medium length compared to Japanese and Chinese chopsticks.<br>Foreigners often find the handling of Korean chopsticks difficult due to their smooth surface and flat shape. I also struggled with Korean chopsticks at the beginning. However, I have become so accustomed to Korean chopsticks that I now even have more problems with Chinese or Japanese chopsticks. I believe it&#8217;s simply a matter of getting used to it. And since Chinese or Japanese restaurants are more widespread than Korean restaurants, we, as &#8222;foreigners&#8220;, are more accustomed to those types of chopsticks. After six months in Korea, I feel quite confident in handling chopsticks &#8211; although I must admit that it depends a lot on my mood and the specific dish. But I think I hear the question of whether I want a fork less often now. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> By the way, in Korea, the spoon is also used a lot. Chopsticks and spoons go hand in hand here &#8211; much like knives and forks do for us.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>#2 Restaurant Visit</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Visiting a restaurant here in Korea is a bit different from back home. The differences already start when you enter the restaurant. Very often, all staff greets you with a &#8222;welcome&#8220; &#8211; even the chef from the kitchen (the kitchens here are more openly designed than in Western restaurants, so the chef can see what&#8217;s happening in the dining area). After that, they ask how many people are in your group, then they show you your table, and hnad you the menu. After choosing your dish, don&#8217;t expect the waiter to come to your table to take your order. Instead, you call the waiter to you, or depending on the size of the restaurant, you might just call your order across the room to the waiter. There&#8217;s often a call button in the restaurant to summon the server to the table. Or the order is entirely electronic through installed tablets at the tables. After placing your order, someone at the table starts handing out cups and pouring water for everyone. There&#8217;s always a water pitcher on the table. And if that&#8217;s not the case, there&#8217;s usually a water dispenser somewhere in the restaurant where you can get water. Cutlery is already on the table and must be distributed by guests themselves. It&#8217;s either in a drawer on the side of the table or in a box on the table. After the meal, you get up and go to the cashier to settle the bill. Not like at home, where the waiter brings the bill to the table, and you pay directly at the table. It&#8217;s not a problem here if everyone pays for their own dish or if the bill is simply split by the number of people.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>#3 Cafés</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>It&#8217;s already known that I love the cafes here in Korea. At home, cafe culture is not as widespread. You might go to the local bakery for coffee and pastry, or in the summer, sit in a street cafe and watch the activity on the street. So, Germans generally like to go to a cafe in the morning or afternoon. Koreans, on the other hand, mostly enjoy their coffee in the evening after dinner. Therefore, cafes here stay open quite late &#8211; some even until midnight. That also means, they open quite late. Sometimes not until noon. Therefore, German tourists might be easily disappointed if they plan to have breakfast in a cafe here.<br>The drinks are a bit more expensive than in Germany, and you can pay up to five euros for a drink. A slice of cake is a bit more expensive. Therefore, sharing is common. So, don&#8217;t be surprised if you order a slice of cake and get as many forks as there are people at the table. Koreans, by the way, love cold drinks &#8211; even in winter. So, you can even order cold cappuccino here.<br>A cafe in Korea serves as a place to have a good time with friends, to work, or to study. Often, you see people with their laptops or textbooks sitting in cafes &#8211; alone or in groups. And a cafe is a popular place for a date. Some cafes are practically populated by young couples. These are usually the cafes that are also good for Instagram posts.<br>By the way, here you clear the table yourself and take the tray with dirty dishes to the counter or the designated place.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>#4 Young Adults</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Young adults in Korea seem to be under very high pressure and, consequently, a lot of stress. In Germany, after school, there are many paths and opportunities to be admitted to a university. And if one doesn&#8217;t want to study, they can start vocational training. The many possibilities to plan your life after school take some pressure and stress away from German students. However, in Korea, almost everything is geared towards university, and there is a major for everything. For example, in Germany, nursing is a vocational profession, while in Korea, you have to attend university for that. Due to that, there is a lot of pressure on students, who spend a significant amount of time in private tutoring institutes &#8211; a topic I&#8217;ve addressed in a previous post. A considerable amount of money goes into the private tutoring of children, and it all culminates in the </em>Suneung<em> &#8211; the university entrance exam and at the same time the high school graduation exam. The standardized test takes place every third Thursday in November and is taken very seriously by the entire nation. On that day, more subway trains and buses are deployed to bring students to the test centers on time. Additionally, work starts an hour later to avoid traffic jams, and even air traffic must pause for a short time to not disturb students during the English listening comprehension task. There are even songs that are prohibited before and on the day of the test because they have such a high potential to become stuck in the students mind that they might forget what they&#8217;ve studied.<br>But even after being admitted to university and even after completing university, the stress doesn&#8217;t end. In Korea, so many young people have a higher education degree, like in no other country. This brings the disadvantage that the job market is flooded with qualified individuals, and during job hunting, more emphasis is placed on degrees and certificates than on the skills and talents the applicant possesses. Many of my Korean friends either take additional certificate courses alongside or after university to increase their chances to find a job. Sometimes the professor even advised them to do so. Job hunting is therefore extremely nerve-wracking and unpleasant.<br>Or, one might not find a job at all. I have never met so many people my age who have no job or only a part-time job. Some voluntarily take a break to leave the stress behind for a while. The stress doesn&#8217;t end either, if you found a job. Entry-level professionals are expected to work extra hard to prove themselves. An eight-hour day is considered a luxury, and overtime is almost mandatory. Sometimes, work is even done on holidays. The number of vacation days is also less than in Germany and depends on how many years one has been working. Entry-level professionals only have 15 days of vacation a year. And if I understood correctly, it&#8217;s not well-received if the vacation is taken consecutively. How Koreans find relaxation is a mystery to me. In Germany, employees even have the right to two weeks of consecutive vacation per year.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>#5 Apartment</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Most Koreans live in apartment buildings. Unmarried young people often still live with their parents and move out only after marriage. I haven&#8217;t been to many Korean apartments so far, but the layout seemed very similar. The kitchen and living area is usually open and centrally located. The individual (bed)rooms surround this area. The furnishing seems more minimalist than in Germany, in my opinion. For the summer, every apartment has air conditioning, while in winter, floor heating is used. The &#8222;floor heating&#8220; (called </em>Ondol <em>in Korean) has a long history in Korea. Even historical houses had an </em>Ondol<em> integrated. The houses were constructed in a way that they had a cavity under the floor, which could be heated with the smoke from the fire and thus heated the room above it. This heating method was very effective, and the floor remained warm for a long time, even after the fire had gone out.<br>Showers in Korea often do not have a shower curtain, and depending on the size of the bathroom, the shower head is directly connected to the sink with a hose. A knob allows you to choose whether to use the faucet or the shower head. It&#8217;s a bit inconvenient if you forget to reset the setting after showering. If you want to wash your hands afterward, you might unintentionally get another shower. Whether I speak from (multiple) experiences is left to the readers imagination. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> The layout of the bathroom unfortunately has the disadvantage that the entire bathroom is wet after taking a shower. However, there&#8217;s no cold &#8222;step-out-of-the-shower&#8220; effect like at home.<br>By the way, in Korea, people don&#8217;t need keys since electric combination locks are often used for doors. The windows also differ from ours. In smaller buildings, they are usually windows that can be opened by sliding them from one side to the other. There are also two windows behind each other. The windows on the outside are equipped with regular window glass, while the windows on the inside have frosted glass. At least that&#8217;s how the windows in my apartment are constructed. In apartment buildings, however, there are only transparent windows that open inward (I think). Smaller buildings also often have bars in front of the windows for security.<br>Furthermore, the apartment is never entered with shoes. They are directly taken off after stepping inside the apartment.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>#6 Waste Disposal</strong></em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>This topic gave me quite a headache and is sometimes still a challenge for me. Apartment complexes have a designated area where various bins for waste separation are located. There are bins for recyclable materials such as paper, glass, cans, PET bottles, vinyl, and plastic. Additionally, there is a machine for food waste, and then there is the &#8222;General Waste,&#8220; which would probably go in the gray bin back home. Waste separation can be complicated for foreigners when it comes to trash bags. You can&#8217;t use just any trash bag. Instead, you have to ask for specific trash bags for &#8222;General Waste&#8220; and food waste at the supermarket checkout. However, this is only possible at a local supermarket because trash bags vary from district to district. For food waste, there is also the option to buy stickers to put on the containers in which you collect food waste. The method used is determined by the respective district. If you don&#8217;t live in an apartment complex, there are no separate bins for recyclable materials. Instead, you collect them separately and then place them outside in regular transparent trash bags. Trash is put out on certain weekdays in the evening. My trash bags states these days as Monday, Wednesday, and Friday. But it feels like a gamble. Sometimes the trash is taken directly, but sometimes it&#8217;s taken later. And if you&#8217;ve sorted your trash incorrectly, it won&#8217;t be taken at all, and instead, you&#8217;ll get a note. In my neighborhood, posters were even put up, pointing out specific wrong behaviors &#8211; beautifully illustrated with photos. I was so glad I didn&#8217;t find my own trash on a photo. But it shows me that waste separation is not only a difficult thing for me, but Koreans also have their problems with it.<br>This type of waste disposal also has the disadvantage that it&#8217;s not very pleasant to walk through the streets in the evening or at night since trash piles up everywhere, spreading its smell. But it feels like you also see trash lying around during the day that either wasn&#8217;t picked up, was put out too early, or was blown away by the wind. And then there is always the trash that you just don&#8217;t know where to place. To this day, I don&#8217;t know which bin to put an empty Pringles can in. Even my Korean friends were stumped by that question. If any of my readers know the answer, feel free to post it in the comments. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>That&#8217;s it for now regarding cultural differences. I still have a complete list of other small points that I noticed in Korea. I will probably present them in a second post on this topic, listed in bullet points.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Do you have questions about cultural differences, or would you like to know more about a specific topic? Feel free to write it in the comments. I would also be interested in hearing your opinions on the mentioned topics.</em></p>
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		<title>Reisebericht: Seoul</title>
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		<dc:creator><![CDATA[YamYamsWorld]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Oct 2023 03:37:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Work & Travel Südkorea 2023-2024]]></category>
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					<description><![CDATA[*English version below Meinen letzten Beitrag habe ich noch vor meiner Deutschlandreise gepostet. In Deutschland war ich leider so sehr beschäftigt, dass ich zum Blogschreiben keine Zeit hatte. Die zwei Wochen in Deutschland waren damit vollgepackt, meine Familie und Freunde zu besuchen und auf zwei Hochzeiten zu gehen. Das war nämlich der Grund, warum ich überhaupt nach Deutschland gereist bin. Mein Bruder hat geheiratet und es stand bereits vor meinem Koreaaufenthalt fest, dass ich dafür nach Deutschland reisen würde. Und...<p class="read-more"><a class="btn btn-default" href="https://yamyams-world.de/reisebericht-seoul/">Weiterlesen<span class="screen-reader-text"> Weiterlesen</span></a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>*English version below</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Meinen letzten Beitrag habe ich noch vor meiner Deutschlandreise gepostet. In Deutschland war ich leider so sehr beschäftigt, dass ich zum Blogschreiben keine Zeit hatte. Die zwei Wochen in Deutschland waren damit vollgepackt, meine Familie und Freunde zu besuchen und auf zwei Hochzeiten zu gehen. Das war nämlich der Grund, warum ich überhaupt nach Deutschland gereist bin. Mein Bruder hat geheiratet und es stand bereits vor meinem Koreaaufenthalt fest, dass ich dafür nach Deutschland reisen würde. Und ich bereue die Reisestrapazen und die Kosten nicht. Die Hochzeit war der Hammer und definitiv das Highlight von meinem Besuch in der Heimat. Das zweite Highlight war übrigens, meinen &#8222;neuen&#8220; Neffen kennenzulernen. Als er geboren wurde, war ich nämlich leider schon in Korea. Ein weiterer Vorteil meiner Deutschlandreise war, dass ich nun endlich meine Stricknadeln mit nach Korea nehmen konnte. Dieser Umstand ist wahrscheinlich auch der Grund dafür, dass dieser Beitrag erst so spät kommt &#8211; ich bin in letzter Zeit in fast jeder freien Minute nur noch am stricken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber erst einmal genug von Deutschland. Vielleicht gibt es darüber später mal mehr zu lesen. Bevor ich nämlich nach Deutschland gereist bin, stand noch ein Kurztrip nach <em>Seoul</em> an. Zwei Tage haben Daniel und ich in <em>Seoul</em> verbracht. Am Montag vor meiner Abreise in die Heimat ging es für uns morgens im Schnellzug, der hier als KTX bezeichnet wird, in die Metropole. Die Fahrt hat um die zwei Stunden gedauert. Eigentlich mag ich Zugreisen ja, aber Daniel und ich hatten leider keine Fensterplätze und die Koreaner, die an den Fenster saßen, haben fast alle den Sonnenschutz vor den Fenstern runter gelassen. Daher war leider nichts mit Aus-dem-Fenster-gucken. Stattdessen habe ich die Zeit dafür genutzt, den englischen Text vom vorherigen Beitrag zu überarbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In <em>Seoul</em> angekommen, haben wir uns erst einmal auf den Weg zu unserem Hotel gemacht. Dort haben wir unser Gepäck abgestellt &#8211; einchecken konnten wir so früh leider noch nicht &#8211; und sind dann sofort weiter zu unserer ersten Sehenswürdigkeit für den Tag. Den <em>Gyeongbokgung</em> Palast konnten wir von unserem Hotel aus zu Fuß erreichen. Der Palast war zur Zeit der <em>Joseon</em>-Dynastie der Wohnsitz der königlichen Familie gewesen. Für uns beide haben wir weniger als fünf Euro Eintritt bezahlt. So niedrige Eintrittskosten gibt es in Deutschland gefühlt gar nicht mehr. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, wenn man mal in Seoul ist. Man sollte sich allerdings gutes Schuhwerk anziehen. Das Gelände ist sehr weitläufig und man muss schon ein paar Meter zurücklegen, wenn man alles sehen möchte.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.54-1.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-id="1819" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.54-1.jpeg" alt="" class="wp-image-1819" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.54-1.jpeg 1024w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.54-1-300x225.jpeg 300w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.54-1-768x576.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.54-1-360x270.jpeg 360w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



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<p class="wp-block-paragraph">Für die Geschichte des Ortes haben sich dort nur leider nicht sehr viele interessiert. Das war zu mindestens mein Gefühl. Dafür waren die Leute nämlich viel zu sehr damit beschäftigt, in ihren geliehen <em>Hanboks</em> in den unterschiedlichsten Posen vor oder in den Gebäuden zu posieren. <em>Hanboks</em> sind die traditionellen koreanischen Gewänder. Touristen (Koreaner natürlich auch) können sich diese in Geschäften um die Sehenswürdigkeiten herum ausleihen und damit dann durch die Stadt stiefeln. Sieht etwas witzig aus, wenn die Leute so traditionell angezogen sind, aber immer noch ihre Sneakers tragen. Das passende Make-up und die passende Frisur kann man sich auch gleich machen lassen, wenn man möchte. Ich hatte schon sehr bald die Nase davon voll, Leute in <em>Hanboks</em> zu sehen und war fast durchgehend versucht, ein Foto nach dem anderen zu crashen. Im Englisch redet man dann von &#8222;to photobomb&#8220;. Aber meine Mama hat mich ja anständig erzogen und daher habe ich der Versuchung nicht nachgegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man in Korea ein bisschen Sightseeing betreibt, fällt einem sehr schnell auf, dass viele historische Gebäude nur Wiederaufbauten sind und nicht die originalen Gebäude. Das liegt daran, dass Korea häufiger mal von den Japanern besetzt wurde. Und die Japaner hatten wohl eine Vorliebe dafür, historische Gebäude abzufackeln. Der <em>Gyeongbokgung</em> Palast fiel 1592 den feuerlegenden Japanern zum Opfer und wurde erst 300 Jahre später von einem anderen König wieder aufgebaut. Die Japaner haben aber nicht nur die Gebäude angezündet. Eine Hinweistafel im Palast erzählte die Geschichte, dass die Japaner eine Königin erst gewaltsam umgebracht haben und dann ihren Leichnam in Brand gesteckt haben. Sehr schön fand ich auch eine weitere Hinweistafel, die erzählte, dass ein Gebäudeteil nach Japan gebracht wurde, nur um dann in Japan irgendwann durch einen Unfall in Flammen aufzugehen. Koreanische Gebäude waren wohl absolut nicht vor Flammen sicher, wenn Japaner in der Nähe waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Palast hieß es erst einmal, etwas gegen den Hunger zu tun. Wir haben ein kleines süßes Restaurant in der Nähe vom Palast gefunden, das einen schwedischen Namen trug. Schwedisches Essen gab es da zwar nicht, sehr zu Daniels Leidwesen, aber es war trotzdem super lecker. Es war allerdings auch ein bisschen teuer. Aber das ist hier in Korea für westliches Essen normal. Ich habe nicht nur das Essen genossen, sondern auch den Anblick von Menschen in normalen Klamotten und nicht in <em>Hanboks</em>. Versteht mich bitte nicht falsch. Ich habe absolut nichts gegen Hanboks einzuwenden. An dem Tag waren es nur einfach viel zu viele um mich herum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf unserem Weg zurück zum Hotel haben wir uns noch das <em>Bukchon Hanok</em> Dorf angeschaut. <em>Hanoks</em> sind die traditionellen koreanischen Häuser und in der Nähe vom Palast gibt es auf einem Fleck ganz viele von diesen Häusern, die auch alle bewohnt sind. Daher wurden die Touristen dazu angehalten, sich nur im Flüsterton zu unterhalten, um die Anwohner nicht zu stören. Es war ziemlich malerisch, dort zwischen den traditionellen Häuser lang zu schlendern, von denen viele auch Blümchen am Eingang stehen hatten.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-9 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-2.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="1821" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-2.jpeg" alt="" class="wp-image-1821" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-2.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-2-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-2-203x270.jpeg 203w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-1.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="1822" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-1.jpeg" alt="" class="wp-image-1822" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-1.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-1-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-1-203x270.jpeg 203w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Im Hotel angekommen, haben wir eingecheckt und uns ein bisschen ausgeruht. Ich habe die Zeit dazu genutzt, um den letzten Blogeintrag hochzuladen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Etwas ausgeruht ging es dann mit dem Bus ins Stadtviertel <em>Itaewon</em>. Unser Ziel war ein Café (wie hätte es auch anders sein können), auf das Daniel durch Instagram aufmerksam geworden ist. Das Café hatte den Grundsatz, dass Kaffee bei Regen besser schmeckt und hat daher eine Regenatmosphäre geschaffen &#8211; unteranderem mit einem &#8222;Wasserfall&#8220; an den Fenstern, der Regenfall imitierte. Dort haben Daniel und ich uns in Sessel gekuschelt, unsere Vanilla Lattes genossen und unsere Füße hochgelegt, die an dem Tag bereits ziemlich beansprucht wurden. Ich persönlich hätte den Café-Besuch noch mehr genießen können, wenn ein paar weniger Leute dort gewesen wären. Ich persönlich bevorzuge etwas ruhigere Cafés.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-10 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-5.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="576" height="1024" data-id="1824" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-5.jpeg" alt="" class="wp-image-1824" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-5.jpeg 576w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-5-169x300.jpeg 169w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-5-152x270.jpeg 152w" sizes="auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-4.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="1825" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-4.jpeg" alt="" class="wp-image-1825" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-4.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-4-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-4-203x270.jpeg 203w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-3-1.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="1826" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-3-1.jpeg" alt="" class="wp-image-1826" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-3-1.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-3-1-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-3-1-203x270.jpeg 203w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Wir haben die Zeit zudem dazu genutzt, zu diskutieren, wie wir am besten zu unserer nächsten Sehenswürdigkeit gelangen &#8211; zu Fuß oder mit dem Bus. Wir haben uns dazu entschlossen, zu laufen. Ziel war der N Seoul Tower oder auch <em>Namsan</em> Tower genannt. Das ist der Fernsehturm von Seoul, der auf dem Berg <em>Namsan</em> liegt. Wir haben unser Ziel in KakaoMap eingegeben und los ging es. Am Anfang hat KakaoMap seine Arbeit auch noch gut gemacht. Der Weg war zeitweise zwar sehr steil, aber wir haben uns wenigstens noch auf asphaltierten Straßen befunden. Irgendwann ging es dann aber rechts ab auf einen Trampelpfad den bewaldeten Berg hoch. So weit, so gut. Am Anfang des Pfades gab es nämlich noch Wegweiser zum Fernsehturm. Die hörten dann aber mitten in der &#8222;Wildnis&#8220; auf. Wer braucht auch schon mitten im Wald Wegweiser &#8211; komplett überbewertet. KakaoMap zeigte zu dem Zeitpunkt gar keinen Pfad mehr an. Wir sind also einfach unserem Gefühl nach gelaufen und konnten ab und zu einen Blick durch die Baumgipfel auf den Turm erhaschen und dadurch abschätzen, ob wir in die richtige Richtung unterwegs sind oder nicht. Das schwindende Tageslicht hat die Sache auch nicht gerade leichter gemacht. Wir mussten also im Halbdunkeln unseren Weg über Stock und Stein finden. Daniel und ich fanden es aber ziemlich witzig und hatten unseren Spaß dran, planlos durch den Wald zu stapfen. Manchmal hatten wir die Hoffnung, doch noch einen Wegweiser gefunden zu haben. Die Tafel stellten sich aber immer nur als Informationstafeln über Flora und Fauna hinaus. Es war außerdem schön, mal nicht von Leuten umgeben zu sein. Uns kamen nur hier und da ein paar <em>Ajummas</em> entgegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Etwas aus der Puste von den steilen Pfaden, aber gut gelaunt, kamen wir oben auf dem Berg an und haben von dort aus ohne Probleme unseren Weg zum Turm gefunden. Auf den Turm selbst sind wir nicht gegangen, da uns der Eintritt ein bisschen zu teuer war. Außerdem hat die Aussicht von den verschiedenen Aussichtsplattformen um den Turm herum bereits völlig gereicht. Einen Ausflug zum <em>Namsan</em> Tower ist nur zu empfehlen. Die Aussicht bei Nacht auf die Millionenmetropole <em>Seoul</em> ist nur zu empfohlen. Und keine Sorge, ihr müsst dafür nicht wie wir durch den Wald stapfen. Es gibt auch eine Buslinie den Berg hoch. Übrigens gibt es dort auch sehr viele Schlösser am Geländer zu bewundern. Den Trend kennen wir ja auch aus Europa.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-11 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-7.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="1828" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-7.jpeg" alt="" class="wp-image-1828" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-7.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-7-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-7-203x270.jpeg 203w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-6.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="1829" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-6.jpeg" alt="" class="wp-image-1829" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-6.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-6-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-6-203x270.jpeg 203w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Für den Rückweg haben wir uns für den Weg über die Treppen entschieden, der im Gegensatz zu den Wegen im Wald beleuchtet war. Unten angekommen, stellte sich die Frage, wo wir etwas zu Essen herbekommen könnten. Nach einer schnellen Google-Suche entschieden wir uns, nach <em>Myeong-dong</em> zu laufen. <em>Myeong-dong</em> ist eine berühmte Einkaufsmeile in <em>Seoul</em>, wo man unteranderem auch Street-Food kaufen kann. Und genau das war unser Plan. Ich wollte unbedingt einmal <em>Hotteok</em> probieren, die ich bis dahin nur aus YouTube-Videos über Korea kannte. <em>Hotteok</em> sind gefüllte Pfannekuchen und als ich Daniel davon erzählte, dachte er erst, dass ich von Hotdogs rede, da sich die beiden Wörter in der Aussprache etwas ähneln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In <em>Myeong-dong</em> angekommen fanden wir auch gleich Street-Food Stände. Wir teilten uns auf, um schneller ans Essen zu kommen. Ich ging zum <em>Hotteok</em> Stand, während Daniel zu einem Stand ging, der <em>Mandu</em>, also Teigtaschen, verkaufte. Ich gab meine Bestellung brav auf Koreanisch auf und bekam daraufhin unwirsch eine Antwort auf Englisch von dem Verkäufer. Der hatte wohl keine Lust darauf, von Ausländern auf Koreanisch angesprochen zu werden. In dem Moment habe ich mich nach <em>Daegu</em> zurück gewünscht, wo die Leute nichts dagegen einzuwenden haben, wenn man seine Koreanisch-Kenntnisse ausprobiert.<br>Mit unserem Essen haben wir uns auf etwas höher gelegene Stufen gesetzt und beim Essen einfach nur die Atmosphäre um uns herum aufgenommen. Die <em>Hotteoks</em> waren so genial, wie ich sie mir vorgestellt hatte. Wir saßen dort ziemlich lange und haben die Leute auf der Straße beobachtet. So viele Ausländer sieht man in <em>Daegu</em> wahrscheinlich in einem ganzen Jahr nicht.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-8-1.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-8-1.jpeg" alt="" class="wp-image-1830" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-8-1.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-8-1-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-8-1-203x270.jpeg 203w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Irgendwann haben wir uns dann aber doch aufgerafft und uns (mal wieder zu Fuß) auf den Weg zum Hotel gemacht. Dabei hatten wir etwas Probleme, einen Mülleimer für unsere leeren Essensschachteln zu finden. Man könnte meinen, dass es wenigstens an einem Ort, wo Essen für auf die Hand verkauft wird, öffentliche Mülleimer gibt, aber das war leider nicht der Fall. Wir haben unseren Müll irgendwann notgedrungen in einer Seitenstraße zu einem Haufen Müll gelegt, der auf Abholung wartete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Hotel angekommen waren wir einfach nur noch erschöpft. Wir sind an dem Tag über 20 Kilometer bergauf und bergab gelaufen und haben um einiges mehr unternommen, als wir ursprünglich angedacht hatten. Es war trotzdem ein genialer Tag gewesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den nächsten Tag haben wir dafür ruhiger angehen lassen. Als ersten Tagespunkt hatten wir uns einen Spaziergang am Fluss <em>Han</em> überlegt. Mit dem Bus sind wir knapp eine Stunde bis zum Fluss gefahren. Wir hatten nur leider unterschätzt, wie warm es doch noch im September in Korea ist. Ohne Schatten war es nämlich kaum auszuhalten und daher haben wir schon bald den Weg zurück in die Gegend unseres Hotels unternommen.  Dort haben wir dann Ramen-Nudeln zum Mittagessen gegessen und uns danach auf die Suche nach einem Café gemacht. Die Gegenden, die wir in Seoul nämlich noch sehen wollten, lagen zu weit weg, um sie ohne Hetze anschauen zu können und zudem waren wir noch etwas ausgepowert vom Vortag. Außerdem hatten sowohl Daniel als auch ich zu viel davon, ständig von unzähligen Leuten umgeben zu sein.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-9.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-9.jpeg" alt="" class="wp-image-1831" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-9.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-9-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-9-203x270.jpeg 203w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Seoul</em> hat eine Einwohnerzahl von circa 9,7 Millionen Menschen und eine Einwohnerdichte von ungefähr 16.500 Menschen pro Quadratkilometer. Zum Vergleich, Berlin hat eine Einwohnerzahl von ungefähr 3,6 Millionen Menschen und einer Bevölkerungsdichte von ungefähr 4.200 Menschen pro Quadratkilometer. In New York leben ungefähr 8,6 Millionen Leute und die Dichte beträgt circa 10.300 Menschen pro Quadratkilometer. In anderen Worten, man ist in <em>Seoul</em> rund um die Uhr von sehr sehr vielen Menschen umgeben. Als Kinder vom Land hatten Daniel und ich sehr schnell unser Pensum an fremden Gesichtern pro Tag gefüllt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daher war ich mehr als glücklich, als Daniel ein kleines knuffiges Café in einer verwinkelten Seitenstraße entdeckte. Dort waren wir zeitweise die einzigen Besuchern und konnten uns wenigsten für ein bis zwei Stündchen von dem Trubel der Großstadt erholen. Und das bei genialem Cappuccino und Vanilla Latte. Wir haben ein bisschen gezögert, zusätzlich ein Stückchen Käsekuchen zu bestellen, da wir hier in Korea schon Käsekuchen hatten, der so absolut überhaupt nicht geschmeckt hat. Aber unser Mut hat sich ausgezahlt. Das Stückchen Käsekuchen war nicht nur super lecker, sondern wir haben als Service noch kleine Schokoladen-Dinger bekommen. Ich weiß nicht, wie ich sie nennen soll, aber sie waren so unfassbar lecker.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-12 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-11.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="1832" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-11.jpeg" alt="" class="wp-image-1832" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-11.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-11-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-11-203x270.jpeg 203w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-10.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="1833" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-10.jpeg" alt="" class="wp-image-1833" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-10.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-10-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-10-203x270.jpeg 203w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Danach haben wir unser Gepäck im Hotel abgeholt und sind zum Hauptbahnhof. Daniel hat den Zug zurück nach <em>Daegu</em> genommen, während ich mich auf den Weg in die Nachbarstadt von <em>Seoul</em> namens <em>Incheon</em> gemacht habe, um am nächsten Tag nach Hause zu fliegen. Von <em>Seoul</em> aus kann man <em>Incheon</em> bequem mit der U-Bahn erreichen. Wir waren frühzeitig am Bahnhof und haben uns die Zeit mal wieder damit vertrieben, die Menschen um uns herum zu beobachten, bis es dann Zeit war, uns zu verabschieden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es hat Spaß gemacht, <em>Seoul</em> ein bisschen zu erkunden und das ganze vor allem ohne einen Plan anzugehen und einfach im Moment zu entscheiden, was wir machen möchten. Wir wollen auf jeden Fall noch mal nach <em>Seoul</em>. Aber länger als zwei Tage halten wir es dort nicht aus. Es sind einfach zu viele Menschen auf einem Haufen. Tokyo ist in der Hinsicht bestimmt noch einmal schlimmer. Nach dem Ausflug nach <em>Seoul</em> verstehe ich jetzt aber besser, warum <em>Daegu</em>-Leute behaupten, dass <em>Daegu</em> &#8222;Countryside&#8220; (in Deutsch &#8222;auf dem Land&#8220;) sei. Mit fast 2,5 Millionen Einwohner fühlt sich <em>Daegu</em> nach ein paar Tagen in <em>Seoul</em> wirklich so an, als wenn man auf dem Land sei. Ich frage mich dann nur, wie man bei dem Vergleich mein Dorf in Deutschland beschreiben kann? Vielleicht &#8222;wie auf dem Friedhof&#8220;? <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading"><em>Travel Report: Seoul</em></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><em>I posted my last update just before my trip to Germany. Unfortunately, I was so busy in Germany that I had no time for blogging. The two weeks in Germany were packed with visiting my family and friends and attending two weddings. That was actually the reason for my trip to Germany. My brother got married, and it was already planned before I came to Korea that I would travel to Germany for this occasion. I don&#8217;t regret the long travel time and expenses. The wedding was fantastic and definitely the highlight of my visit to my home country. The second highlight was getting to meet my &#8222;new&#8220; nephew. He was born while I was already in Korea. Another advantage of my trip to Germany was that I could finally take my knitting needles to Korea. This is probably why this post is coming so late &#8211; I&#8217;ve been knitting almost every free minute recently.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>But enough about Germany for now. Maybe there will be more to read about it later. Before traveling to Germany, I went on a short trip to </em>Seoul<em>. Daniel and I spent two days in </em>Seoul<em>. On the Monday before my trip to Germany, we took the express train, called KTX, to the metropolis. The journey took about two hours. I usually enjoy train journeys, but Daniel and I unfortunately didn&#8217;t have window seats, and almost all the Koreans sitting by the windows had pulled down their sunshades. So, there was no chance for us to look out of the windows. Instead, I used the time to revise the English text from the previous post.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Upon arriving in </em>Seoul<em>, we made our way to our hotel. There, we stored our luggage &#8211; check-in wasn&#8217;t available yet &#8211; and immediately went to our first sightseeing location for the day. We were able to walk to </em>Gyeongbokgung<em> Palace from our hotel. During the </em>Joseon<em> Dynasty, this palace served as the residence of the royal family. We paid less than five euros for both of us. Such low admission costs are almost unheard of in Germany. A visit is definitely worthwhile if you find yourself in </em>Seoul<em>. However, wear comfortable shoes. The premises are large, and you&#8217;ll need to cover quite a distance if you want to see everything.</em></p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-13 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.54-1.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-id="1819" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.54-1.jpeg" alt="" class="wp-image-1819" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.54-1.jpeg 1024w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.54-1-300x225.jpeg 300w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.54-1-768x576.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.54-1-360x270.jpeg 360w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="1820" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55.jpeg" alt="" class="wp-image-1820" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-203x270.jpeg 203w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Unfortunately, it seemed that not many people were interested in the history of the place. At least, that was my impression. Instead, people were too busy posing in or in front of the buildings in their rented </em>Hanboks<em>. </em>Hanboks<em> are traditional Korean clothing. Tourists (and Koreans too, of course) can rent them at shops around the sights and walk around the city wearing them. It looks a bit funny when people are all dressed traditionally but still wear sneakers. If desired, you can also get the right makeup and hairstyle done. I quickly grew tired of seeing people in </em>Hanboks<em> and was tempted to photo bomb their pictures.  However, I was raised properly by my mom, so I didn&#8217;t give in to temptation.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>When sightseeing in Korea, you quickly notice that many historic buildings are reconstructions and not the original ones. This is because Korea has been occupied by the Japanese several times, and the Japanese seemed to have a habit of setting historical buildings on fire. </em>Gyeongbokgung<em> Palace, for instance, was destroyed by the Japanese in 1592 and was only reconstructed 300 years later by a different king. The Japanese didn&#8217;t just burn the buildings, though. An information board in the palace tells the story of the Japanese violently killing a queen and then setting her corpse on fire. There was another board that stated that one building of the palace was taken to Japan, only to be later consumed over there by flames due to an accident. Korean buildings were apparently not safe when the Japanese were around.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>After the palace, we decided to grab a bite to eat. We found a little charming restaurant near the palace, which had a Swedish name. Although there wasn&#8217;t any Swedish food, much to Daniel&#8217;s disappointment, the food was excellent. It was a bit expensive, though. But that&#8217;s normal in Korea for Western food. I enjoyed not only the food but also seeing people dressed normally and not in </em>Hanboks<em>. Don&#8217;t get me wrong, I have nothing against </em>Hanboks<em>. It was just that there were too many around me that day.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Afterwards, we explored </em>Bukchon Hanok<em> Village. </em>Hanoks<em> are traditional Korean houses, and there are many of them in the vicinity of the palace, all of which are still inhabited. This meant that tourists were asked to speak in a hushed voice to avoid disturbing the residents. It was quite picturesque to stroll among these traditional houses, many of which had flowers at their entrances.</em></p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-14 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-2.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="1821" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-2.jpeg" alt="" class="wp-image-1821" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-2.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-2-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-2-203x270.jpeg 203w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-1.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="1822" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-1.jpeg" alt="" class="wp-image-1822" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-1.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-1-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-1-203x270.jpeg 203w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em>When we returned to the hotel, we checked in and rested for a bit. I used the time to upload the last blog post.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Feeling more refreshed, we headed to </em>Itaewon<em> in the evening. Our destination was a café (as you might have expected) that Daniel had found out about on Instagram. The café&#8217;s theme was that coffee tastes better when it&#8217;s raining, and they created a rainy atmosphere with a &#8222;waterfall&#8220; by the windows imitating rainfall. There, Daniel and I got comfprtable in arm chairs, enjoyed our vanilla lattes, and put our feet up, which had been quite tired from the day&#8217;s activities. Personally, I would have enjoyed the café visit even more if there had been fewer people. I tend to prefer quieter cafés.</em></p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-15 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-3-1.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="1826" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-3-1.jpeg" alt="" class="wp-image-1826" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-3-1.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-3-1-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-3-1-203x270.jpeg 203w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-4.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="1825" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-4.jpeg" alt="" class="wp-image-1825" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-4.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-4-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-4-203x270.jpeg 203w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-5.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="576" height="1024" data-id="1824" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-5.jpeg" alt="" class="wp-image-1824" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-5.jpeg 576w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-5-169x300.jpeg 169w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-5-152x270.jpeg 152w" sizes="auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em>We also used the time to discuss how we could get to our next sightseeing location – by foot or by bus. We decided to walk. Our destination was the N </em>Seoul<em> Tower, also known as </em>Namsan<em> Tower. It&#8217;s </em>Seou<em>l&#8217;s TV tower, located on </em>Namsan<em> Mountain. We entered our destination in KakaoMap, and off we went. KakaoMap worked well in the beginning. The path was steep in some parts but still on paved roads. Eventually, it led us off to the right onto a hiking trail up the forested mountain. So far, so good. There were signs at the start of the trail pointing to the tower. However, those signs disappeared in the middle of the &#8222;wilderness.&#8220; Who needs signs in the middle of the forest, right? KakaoMap stopped showing a path altogether at that point. So we just followed our instincts and occasionally caught a glimpse of the tower through the treetops, which helped us estimate whether we were heading in the right direction. The fading daylight didn&#8217;t make things easier. We had to find our way in semi-darkness through the woods. Nevertheless, we found it rather amusing and had fun tramping aimlessly through the forest. Occasionally, we hoped to find another signpost, but they always turned out to be just information boards about flora and fauna. It was also nice not to be surrounded by people. We only encountered a few </em>ajummas<em> here and there.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>A bit out of breath from the steep trails but in high spirits, we reached the top of the mountain, where we easily found our way to the tower. We didn&#8217;t go up the tower itself because the entrance fee was a little bit expensive. Also, the views from the various observation platforms around the tower were more than enough. A visit to </em>Namsan<em> Tower is highly recommended. The nighttime view of the </em>Seoul<em> metropolis is definitely a must-see. And don&#8217;t worry; you don&#8217;t have to hike through the forest like we did. There&#8217;s a bus line that goes up the mountain. By the way, there are also a lot of locks attached to the railing there. A tradition we know about in Europe as well.</em></p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-16 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-7.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="1828" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-7.jpeg" alt="" class="wp-image-1828" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-7.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-7-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-7-203x270.jpeg 203w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-6.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="1829" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-6.jpeg" alt="" class="wp-image-1829" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-6.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-6-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-6-203x270.jpeg 203w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>
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<p class="wp-block-paragraph"><em>For the way back, we chose the stair route, which was well-lit compared to the forest trails. At the bottom, we had to figure out where we could get something to eat. After a quick Google search, we decided to walk to </em>Myeong-dong<em>. </em>Myeong-dong<em> is a famous shopping street in </em>Seoul<em>, where you can also buy street food. And that was our plan. I wanted to try </em>Hotteok<em>, which I had only seen on YouTube videos about Korea until then. </em>Hotteoks<em> are filled pancakes, and when I told Daniel about them, he initially thought I was talking about hot dogs since the words sound somewhat similar in pronunciation.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Arriving in </em>Myeong-dong<em>, we found street food stalls right away. To get to our food faster, we split up. I went to the </em>Hotteok<em> stand, while Daniel went to a stand selling </em>Mandu<em>, which are dumplings. I placed my order politely in Korean, and in response, I received a curt answer in English from the seller. He apparently wasn&#8217;t in the mood to be addressed in Korean by foreigners. At that moment, I wished to be back in </em>Daegu<em>, where people don&#8217;t mind it when you try to use your Korean language skills. With our food in our hands, we sat on some elevated steps and enjoyed our surroundings while eating. The </em>Hotteoks<em> were as amazing as I had imagined. We sat there for quite a while, just observing the people on the street. You probably wouldn&#8217;t see so many foreigners in </em>Daegu<em> in an entire year.</em></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-8-1.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-8-1.jpeg" alt="" class="wp-image-1830" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-8-1.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-8-1-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-8-1-203x270.jpeg 203w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Eventually, we got up and made our way back to the hotel, again on foot. We had some trouble finding a trash bin for our empty food containers. You&#8217;d think there would be public trash bins at a place where food is sold to-go, but unfortunately, that wasn&#8217;t the case. At some point, we had no choice but to put our trash among a pile of other garbage waiting for collection in a side alley.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Once we arrived back at the hotel, we were utterly exhausted. We had walked more than 20 kilometers up and down hills, and we&#8217;d done more than originally planned, It was an absolutely fantastic day.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>The next day we took things slow. We had originally planned to take a leisurely walk by the </em>Han<em> River as our first activity. We took a bus that took almost an hour to get to the river. However, we had underestimated how warm it could still be in September in Korea. Without shade, it was almost unbearable, so we soon made our way back to the vicinity of our hotel. There, we had ramen noodles for lunch and then looked for a café. The places we still wanted to see in </em>Seoul<em> were too far away for a relaxing visit without rushing, and we were a bit worn out from the previous day. Besides, both Daniel and I had had enough of being constantly surrounded by numerous people.</em></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-9.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-9.jpeg" alt="" class="wp-image-1831" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-9.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-9-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-9-203x270.jpeg 203w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Seoul<em> has a population of around 9.7 million people and a population density of approximately 16,500 people per square kilometer. For comparison, Berlin has a population of about 3.6 million people and a population density of around 4,200 people per square kilometer. In New York, about 8.6 million people live with a population density of approximately 10,300 people per square kilometer. In other words, in </em>Seoul<em>, you are always surrounded by a large number of people. As kids from the countryside, Daniel and I quickly reached our limit of unfamiliar faces per day.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>So, I was more than happy when Daniel found a small, cute café in a narrow side street. There, we were the only visitors for some time and were able to take a break from the city&#8217;s hustle and bustle for an hour or two. All this while savoring some great cappuccino and vanilla latte. We hesitated a bit about ordering a slice of cheesecake because we had already tasted cheesecake in Korea that we thought was absolutely terrible. However, our bravery paid off. The slice of cheesecake was not only super delicious, but we also got some small chocolate things as a bonus. I&#8217;m not sure what to call them, but they were incredibly yummy.</em></p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-17 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-11.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="1832" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-11.jpeg" alt="" class="wp-image-1832" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-11.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-11-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-11-203x270.jpeg 203w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-10.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="1833" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-10.jpeg" alt="" class="wp-image-1833" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-10.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-10-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/10/WhatsApp-Image-2023-10-17-at-05.25.55-10-203x270.jpeg 203w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Afterwards, we picked up our luggage at the hotel and went to the main train station. Daniel took the train back to </em>Daegu<em>, while I headed to </em>Incheon<em>, the neighboring city of </em>Seoul<em>, to fly back home the next day. From </em>Seoul<em>, you can comfortably reach </em>Incheon<em> by subway. We were at the station well in advance and passed the time by observing the people around us until it was time to say goodbye.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>It was fun to explore </em>Seoul<em> a little bit and to do it without a pre-set plan, deciding in the moment what we wanted to do. We definitely want to visit </em>Seoul<em> again. But we won&#8217;t stay there for more than two days. It&#8217;s just too many people in one place. I&#8217;m sure Tokyo is even worse in that regard. After our trip to </em>Seoul<em>, I understand better why people from </em>Daegu<em> claim that </em>Daegu<em> is &#8222;countryside.&#8220; With &#8222;only&#8220; 2.5 million residents, </em>Daegu<em> really starts to feel like the countryside after a few days in </em>Seoul<em>. It makes me wonder how people from here would describe my village in Germany. Maybe &#8222;like on a cemetery&#8220;? <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></em></p>
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		<title>Fehlentscheidung (Teil 2)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[YamYamsWorld]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Sep 2023 06:36:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Work & Travel Südkorea 2023-2024]]></category>
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					<description><![CDATA[*English version below Ich wurde von einigen koreanischen Freunden gefragt, ob ich meine Beiträge nicht auch auf Englisch posten könnte. Das macht mich ein bisschen nervös, da ich ja hier auf meinem Blog offen meine ehrliche Wahrnehmung über Korea wiedergebe. Anderseits fände ich es sehr cool, von meinen koreanischen Freunden zu hören, ob sie meine Wahrnehmung teilen oder nicht. Daher habe ich mich dazu entschlossen, der Bitte endlich nachzukommen. Im Moment plane ich nur, die aktuellen Beiträge auf Deutsch und...<p class="read-more"><a class="btn btn-default" href="https://yamyams-world.de/fehlentscheidung-teil-2-wrong-decision-part-2/">Weiterlesen<span class="screen-reader-text"> Weiterlesen</span></a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">*<em>English version below</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wurde von einigen koreanischen Freunden gefragt, ob ich meine Beiträge nicht auch auf Englisch posten könnte. Das macht mich ein bisschen nervös, da ich ja hier auf meinem Blog offen meine ehrliche Wahrnehmung über Korea wiedergebe. Anderseits fände ich es sehr cool, von meinen koreanischen Freunden zu hören, ob sie meine Wahrnehmung teilen oder nicht. Daher habe ich mich dazu entschlossen, der Bitte endlich nachzukommen. Im Moment plane ich nur, die aktuellen Beiträge auf Deutsch und auf Englisch zu posten. Falls ich die Zeit finde, werde ich aber auch die vorherigen Korea-Beiträge noch übersetzten. Also &#8211; ein herzliches Willkommen an meine koreanischen Leser und an meinen einen schwedischen Leser. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Beitrag eignet sich leider nicht optimal dazu, als erster Beitrag ins Englische übersetzt zu werden, da er auf dem vorherigen Beitrag aufbaut. Daher hier ein kurzer Recap des vorherigen Beitrags.<br>Im letzten Beitrag ging es um meine Jobsuche hier in Korea. Es haben sich für mich zwei Job-Möglichkeiten aufgetan, zwischen denen ich mich entscheiden musste. Der erste Job wäre bei einem English Kids Café und der zweite Job an einem Englisch-Institut. Beide Job-Angebote hatten ihre Vor- und Nachteile. Das English Kids Café lag mit der U-Bahn 50 Minuten von meinem Haus entfernt und bot mir nicht genügend Arbeitsstunden, um über die Runden zu kommen. Das Englisch-Institut lag nur zehn Minuten von meiner Wohnung entfernt, aber die Stundenanzahl war mehr als gedacht. Der Beitrag endete (unbeabsichtigt) mit dem Cliffhänger, dass ich im nächsten Beitrag berichten würde, für welchen Job ich mich entschieden hatte und warum es die falsche Entscheidung gewesen war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung fiel mir wirklich nicht leicht und ich habe sehr mit mir gerungen. Am Ende fiel meine Wahl auf das Englisch-Institut. Es war einfach zu verlockend, ein Festeinkommen hier in Korea zu haben, das locker meine Ausgaben abdecken würde. Das ich keinen Urlaub haben würde, wollte ich damit umgehen, das ich nur bis Ende März arbeiten wollte, um dann noch die letzten zwei Monate in Korea reisen zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da das Institut Anfang August anderthalb Wochen &#8222;Betriebs&#8220;-Urlaub hatte, fiel mein erster Arbeitstag auf einen Mittwoch. Meine Betreuerin schickte mir drei Adressen von Grundschulen, zu denen ich in dieser Woche kommen sollte. In Korea war zu dem Zeitpunkt noch Sommerferien. Das Institut bot in der Zeit an Grundschulen Englisch-Camps an. Ein Englisch-&#8222;Camp&#8220; sah so aus, dass ein ausländischer Lehrer einer Gruppe von acht bis zwanzig Grundschülern das Vokabular zu einem bestimmten Thema mit Hilfe einer PowerPoint Präsentation beibrachte und es am Ende mit einer kleinen Aktivität vertiefte. Dabei beruhte mehr oder weniger alles auf dem Prinzip der Wiederholung und zusätzlich wurde vom Lehrer ein sehr energiereiches Auftreten verlangt, um die Aufmerksamkeit der Schüler zu halten. Der Lehrer sagte das Wort vor und alle Schüler mussten es laut nachsprechen. Es wurde nichts geschrieben und es wurden auch keine Arbeitsblätter oder ähnliches ausgeteilt. Transferleistung von den Schülern war also absolut nicht gefordert. Das ganze spielte sich in 40 bis 50 Minuten pro Gruppe ab. An jedem Tag wurden drei Gruppen  nacheinander unterrichtet. Ich war nur als Beobachterin dabei, um zu lernen und ein Gefühl dafür zu bekommen, was von mir verlangt werden würde. Das Camp am Donnerstag viel allerdings aus, da aufgrund eines Taifun die Schulen geschlossen waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Montag war ich dann selbst mit Unterrichten an der Reihe. Allerdings fand das Camp im Institut selbst statt und es waren diesmal keine Grundschüler, sondern Kindergarten-Kinder. Auch war der Ablauf bei diesen Camps etwas anders. Zum einen waren die Gruppen um einiges größer. Insgesamt waren es bei diesen Art von Camps um die 60 Schüler. Diese wurden dann in drei Gruppen aufgeteilt und mussten dann rotierend die drei Stationen &#8222;abarbeiten&#8220;. Pro Station hatte man 20 Minuten Zeit. In diesen 20 Minuten wurde den Kindern per PowerPoint Präsentation die Vokabeln beigebracht und am Ende gab es eine kleine Aktivität.<br>Insgesamt fanden ein bis zwei dieser Camps an drei Tagen in dieser Woche statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An zwei Nachmittagen war ich zudem als Vertretungslehrerin in privaten Englisch-Nachhilfeinstituten unterwegs. Private Nachhilfeinstitute findet man hier in Korea wortwörtlich an jeder Straßenecke. Der koreanische Name lautet <em>Hagwons</em> und sie sind der Grund, warum ich koreanische Schüler wirklich nicht um ihr Leben beneide. Die meisten Schüler besuchen nämlich fast täglich eine wenn nicht sogar mehrere <em>Hagwons</em> nach Schulschluss und kommen daher dementsprechend abends spät nach Hause. Zudem werden in diesen <em>Hagwons</em> genauso Hausaufgaben vergeben und Tests geschrieben wie in regulären Schulen.<br>Ich fand das Unterrichten in Englisch-<em>Hagwons</em> um einiges angenehmer als die Camps. Das lag daran, dass die Gruppen mit drei bis acht Schülern um einiges kleiner waren. Dadurch hatte ich die Chance, die Namen der Schüler zu lernen und eine Verbindung zu ihnen aufzubauen. Das konnte ich bei den Camps nicht, da die Zeit viel zu eng bemessen war und die Gruppen viel zu groß waren.<br>Der Unterrichtsstyle war aber auch hier wieder fast nur aufs Wiederholen ausgerichtet. Für fast jede Aufgabe gab es eine Audiodatei, die ich abspielen musste. Die Schüler mussten das Gesagte dann wiederholen oder die richtige Antwort aus mehreren Möglichleiten ankreuzen. Grammatikpunkte wurden eigentlich gar nicht erklärt. Eine Zeitform im Englischen wurde eigentlich mit komplett falschen Beispielen beigebracht. Kein Muttersprachler würde die Zeitform in der Art und Weise anwenden.<br>Die Schüler im Alter von sieben bis 14 Jahren waren unglaublich fix im Lösen der Aufgaben &#8211; vor allem die Grundschüler. Ich habe aber sehr schnell gemerkt, dass das aber mehr daran lag, dass sie sich an die immer wieder gleiche Art von Aufgabenstellung gewöhnt hatten. Sobald einmal ein bisschen Transferleistung gefordert war, waren fast alle Schüler aufgeschmissen und hatten Schwierigkeiten, einen Satz im Englischen selbstständig zu formulieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Arbeitswoche ging es mir mental nicht gut. Erst am Ende der Woche wurde mir klar, woran das lag. Erstens fehlte mir die Zeit mit meinen Freunden, die ich fast die ganze Woche über nicht gesehen hatte. Der Grund dafür war, dass ich nicht festgelegte Arbeitszeiten hatte und manchmal erst am Tag vorher gesagt bekommen habe, wie mein nächster Arbeitstag aussehen würde. Ich wusste manchmal auch gar nicht, wann ich Feierabend haben würde und konnte daher Freizeitaktivitäten sehr schlecht planen.<br>Zweitens gefiel mir die Art und Weise des Unterrichtens nicht. Es hat sich für mich mehr wie eine &#8222;Abfertigung&#8220; von möglichst vielen Schülern angefühlt und weniger wie produktives Unterrichten, das die Kinder auch tatsächlich weiterbringt. Mein Chef verlangte außerdem von jedem Lehrer ein sehr lautes Auftreten, dass schon fast an ein &#8222;Hyper&#8220;-Verhalten für mich grenzte. Wer mich kennt, weiß, dass ich eher ein ruhiger Mensch bin und dass ich auch nichts davon halte, mich für irgendwas zu verstellen. Schließlich hat jeder Charaktertyp seine Vor- und Nachteile. Ich fühlte mich also in ein Verhalten gezwängt, das mir von Natur aus nicht lag.<br>Diese zwei Punkte hätte man vielleicht noch mit der Entschuldigung abfertigen können, dass aller Anfang schwer sei und dass ich mich eventuell an die Situation gewöhnen würde. Allerdings muss ich gestehen, dass dieser Job eigentlich gegen meine Visums-Auflagen verstoß. Mein Working Holiday Visum erlaubt es mir nicht, als Englisch-Lehrer in Korea zu arbeiten und auch nicht mehr als 25 Stunden pro Woche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt fragt ihr euch wahrscheinlich, warum ich diesen Job dann überhaupt angenommen habe. Tja, um ehrlich zu sein, weil ich von der Aussicht geblendet war, mir hier in Korea keine Gedanken mehr um Geld machen zu müssen. Ich dachte mir, solange es nicht auf Papier steht, dass ich mehr als 25 Stunden als Englisch-Lehrer arbeiten würde, wäre alles gut. Aber mein Gewissen hat mir einfach keine Ruhe gelassen. Zudem habe ich eine Google-Suche zu ausländischen <em>Hagwon</em>-Lehrern gestartet und das hat mich innerlich noch mehr aufgewühlt. Ausländische <em>Hagwon</em>-Lehrer werden mehr oder weniger &#8222;importiert&#8220;. Sie werden direkt aus dem Ausland angeheuert. Die Institute treten dann als Sponsoren für ihre Visa auf und stellen den Lehrern meistens sogar eine Wohnung und übernehmen die notwendigen Versicherungen. Dabei ist es ganz egal, ob die Person eine Ausbildung als Lehrer hat. Wichtig ist nur, dass die Person irgendeinen Uni-Abschluss in der Tasche hat und Muttersprachler ist. Es macht sich vor den Eltern eben gut, wenn die Kinder von einem echten Muttersprachler unterrichtet werden. Ob der Muttersprachler dabei überhaupt die Qualifikationen zum Lehrer aufweist, ist dabei zweitrangig. Meiner Meinung nach, steht bei diesem System mal wieder mehr das Geld im Vordergrund als die Kinder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem Gebets-Spaziergang donnerstagsabends, auf dem ich gefühlt von tausenden Mücken begleitet wurde, wurde mir klar, dass ich diesen Job kündigen muss. Und das habe ich am Freitag dann auch direkt getan. So schnell bin ich noch nie einer Eingebung gefolgt, aber ich bereue es nicht. Die Kündigung war auch ziemlich unkompliziert, da ich bis dahin noch keinen Vertrag unterschrieben hatte. Seitdem geht es mir mental wieder gut und ich kann meine Zeit in Korea wieder genießen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jobtechnisch sitze ich auch nicht komplett auf dem Trockenen. Ich habe nach meiner Kündigung den Manager vom English Kids Café kontaktiert und er hatte tatsächlich noch eine freie Stelle. Die beinhaltete zwar noch mal weniger Stunden als beim ursprünglichen Angebot, aber das habe ich nach diesem Umweg wohl verdient. Dafür habe ich jetzt geregelte Arbeitszeiten, die einen Monat im Voraus festgelegt werden und kann ohne Probleme nach frühzeitiger Absprache auch mal frei nehmen, wenn ich reisen möchte. Zudem besteht die Aufsicht auf mehr Arbeitsstunden, wenn ich mich gut mache und der Bedarf besteht. Und bei der Arbeit wird nur von mir verlangt, dass ich aktiv mit den Kindern spiele &#8211; es ist also kein Verstellen meinerseits notwendig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin dankbar, dass ich wenigstens die paar Stunden Arbeit pro Woche habe. Jetzt möchte ich mich erstmal auf meine Reise nach Deutschland konzentrieren, die nächste Woche ansteht. Wenn ich im Oktober dann wieder zurück in Korea bin, werde ich wahrscheinlich eine erneute Jobsuche nach einem Zweitjob in Angriff nehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Beitrag ist um einiges ehrlicher geworden, als ich es erwartet hatte. Ich hoffe, meine koreanischen Leser sehen mir meine negative Einstellung gegenüber <em>Hagwons</em> nach.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Moment bin ich übrigens auf dem Weg nach Seoul, um dort zwei Tage zu verbringen, bevor ich dann am Mittwoch für zwei Wochen nach Deutschland reisen werde. Mein nächster Beitrag wird demnach mit großer Wahrscheinlichkeit aus der Heimat gepostet werden. Bis dahin wünsche ich euch allen eine ruhige Zeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">P.S.: Daegu kühlt endlich etwas ab. Es ist tagsüber immer noch um die 30 Grad Celsius, aber dafür sind die Abende um einiges frischer. Da wird einem schon fast kalt <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading"><em>English Version</em> &#8211; Wrong Decision (Part 2)</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><em>I was asked by some of my Korean friends if I could post my blog entries in English as well. This makes me a bit nervous because on my blog, I openly express my honest perception of Korea. On the other hand, I would find it very interesting to hear from my Korean friends whether they share my perception or not. Therefore, I have decided to finally comply with the request. At the moment, I only plan to post the current blog entries in both German and English. If I find the time, I will also translate the previous Korea-related posts. So &#8211; a warm welcome to my Korean readers and my one Swedish reader. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Unfortunately, this post is not ideal to be the first one to be translated into English since it builds upon the previous post. Therefore, here&#8217;s a short recap of the previous blog entry.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>In the last post, I talked about my job search here in Korea. Two job opportunities opened up for me, and I had to decide which one I want to take. The first job was at an English Kids Café, and the second job was at an English institute. Both job offers had their advantages and disadvantages. The English Kids Café was a 50-minute subway ride from my house and didn&#8217;t offer enough working hours to make ends meet. The English institute was only ten minutes from my apartment, but the number of hours was more than expected. The entry unintentionally ended with a cliffhanger, promising that I would report in the next post which job I had chosen and why it was the wrong decision.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>The decision was not an easy one for me, and I struggled quite a bit. In the end, I chose the English institute. It was just too tempting to have a stable income here in Korea that would easily cover my expenses. Since I wouldn’t have any vacation time, I planned to work only until the end of March, leaving the last two months to travel in Korea.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>As the institute had a week and a half of vacation off at the beginning of August, my first day of work was on a Wednesday. My supervisor sent me three addresses of elementary schools I should visit during that week. At that time, it was still summer vacation in Korea, and the institute offered English camps at elementary schools. An English &#8222;camp&#8220; involved a foreign teacher teaching vocabulary related to a specific topic to a group of eight to twenty elementary school students using a PowerPoint presentation and a small activity at the end. The teaching method mostly relied on the repetition principle, and the teacher had to be very energetic to keep the students&#8216; attention. The teacher would say the word, and all the students had to repeat it loudly. There was no writing involved, and no worksheets or similar materials were distributed. Critical thinking from the students was not required. Each session lasted for 40 to 50 minutes per group, with three groups taught consecutively each day. I was only there as an observer, trying to learn and to get a feeling for what would be expected of me. However, the camp on Thursday was canceled due to a typhoon, as the schools were closed.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>On Monday, it was my turn to teach, but this time the camp was held at the institute itself, and the students were kindergarten-aged children. The format for these camps was slightly different. The groups were much larger, totaling around 60 students. They were divided into three groups, with each group spending 20 minutes at a station, rotating afterwards. During those 20 minutes, children were taught vocabulary through a PowerPoint presentation, followed by a small activity.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>In total, one to two of these camps were held on three days that week. On two afternoons, I also worked as a substitute teacher in private English tutoring institutes. You can find these private tutoring institutes, known as </em>Hagwons<em>, literally on every street corner in Korea. Korean students usually attend them almost daily after school, which means they often return home late in the evening. Additionally, these </em>Hagwons<em> assign homework and tests, just like regular schools.</em><br><em>I found teaching in English </em>Hagwons<em> was much more pleasant than the camps. This was mainly because the groups were much smaller, ranging from three to eight students, allowing me to learn their names and build a connection with them. This was challenging to achieve during the camps due to the limited time and large group sizes. However, the teaching style in </em>Hagwons<em> was also focused on repetition. For almost every task, there was an audio file that I had to play, and students had to repeat what was said or they had to choose the correct answer from multiple choices. Grammar points were rarely explained, and the teaching of on English tense that day, for instance, was done with incorrect examples. No native English speaker would use that certain tense in the way they were taught. The students, aged 7 to 14, were incredibly quick at completing the tasks, especially the elementary school students. However, I quickly realized that this was more because they were accustomed to the same type of task repetition. When a little critical thinking was required, most students struggled to formulate a sentence in English independently.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Mentally, I didn&#8217;t feel well during that workweek. It wasn&#8217;t until the end of the week that I realized why. Firstly, I missed spending time with my friends, whom I had hardly seen the entire week. This was because my work hours were not fixed, and sometimes I was told the day before how my next workday would look like. I often didn&#8217;t even know when I would finish work, making it difficult to plan leisure activities. Secondly, I didn&#8217;t like the teaching style. It felt more like the focus laid more on the number of students possible and less like productive teaching that would actually benefit the children. Moreover, my boss expected every teacher to have a very loud and almost &#8218;hyper&#8216; demeanor, which didn&#8217;t align with my personality. Those who know me are aware that I&#8217;m a rather quiet person and that I don&#8217;t believe in pretending to be something I&#8217;m not. After all, every character has its advantages and disadvantages. So, I felt compelled to behave in a way that didn&#8217;t come naturally to me.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Maybe I could have overlooked these two points by excusing myself, saying that every beginning is difficult, and that I might get used to the situation. However, I must confess that this job actually violated my visa requirements. My Working Holiday Visa doesn&#8217;t allow me to work as an English teacher in Korea, and it limits my working hours to no more than 25 hours per week.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Now, you&#8217;re probably wondering why I accepted this job in the first place. To be honest, I was blinded by the prospect of not having to worry about money in Korea anymore. I thought that as long as it didn’t show on paper that I would work more than 25 hours as an English teacher, everything would be fine. But my conscience simply wouldn&#8217;t leave me alone. Furthermore, I did a Google search on foreign </em>Hagwon<em> teachers, and that stirred up even more internal turmoil. Foreign </em>Hagwon<em> teachers are more or less &#8218;imported.&#8216; They are hired directly from abroad. The institutes act as sponsors for their visas and often provide teachers with an apartment and necessary insurance. It doesn&#8217;t matter if the person has formal teaching qualifications; all that matters is having any university degree and being a native speaker. It gives a good impression to the parents if their children are taught by an actual native speaker, regardless of whether that person possesses teaching qualifications or not. In my honest opinion, this system prioritizes money over the well-being of the children.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>After a prayer walk on Thursday evening, accompanied by what felt like thousands of mosquitoes, I realized that I had to quit this job. And that&#8217;s exactly what I did on Friday. I&#8217;ve never followed an impulse so quickly, but I don&#8217;t regret it. Since then, I&#8217;ve been mentally better, and I can enjoy my time in Korea again.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Jobwise, I&#8217;m not completely without work. After my resignation, I contacted the manager of the English Kids Café, and he luckily had a vacant position. It involved fewer hours than the original offer, but after this detour, I felt I deserved that. I now have fixed working hours that are set a month in advance, and I can easily take time off with prior notice if I want to travel. Moreover, there&#8217;s the possibility of more working hours if I perform well and if there&#8217;s a demand for it. At work, all I&#8217;m expected to do is actively play with the children &#8211; so no pretending on my part is required.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>I&#8217;m grateful that I have at least a few hours of work per week. For now, I want to focus on my trip to Germany, which is coming up next week. When I return to Korea in October, I will likely embark on another job search for a second job.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>This post has turned out to be much more honest than I expected. I hope my Korean readers can forgive my negative opinion towards </em>Hagwons<em>.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>At the moment, I’m on my way to Seoul to spend some time there before I hop on the plane to Germany on Wednesday. Maybe I’ll be able to post another blog entry before I leave for Germany. But I cannot promise anything.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>P.S.: By the way, Daegu is finally cooling down a bit. It&#8217;s still around 30 degrees Celsius during the day, but the evenings are much fresher. It almost makes you feel cold <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></em></p>
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		<title>Fehlentscheidung (Teil 1)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[YamYamsWorld]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Aug 2023 07:56:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Work & Travel Südkorea 2023-2024]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Abstimmung vom letzten Beitrag hat ergeben, dass einige meiner Leser über die kulturellen Unterschiede lesen möchten (Kleiner Einwurf: Meine Familie hat erstaunlicherweise gar keine Meinung abgegeben. Was ist los mit euch? Seid ihr alle schreibfaul geworden? 😉 Ihr habt viel mehr geantwortet, als ich damals in den USA war.). Daher habe ich angefangen, den Beitrag zu schreiben und habe festgestellt, dass ich doch mehr Zeit brauche, um ihn auf die Füße zu stellen, als gedacht &#8211; zu mindestens wenn...<p class="read-more"><a class="btn btn-default" href="https://yamyams-world.de/fehlentscheidung-teil-1/">Weiterlesen<span class="screen-reader-text"> Weiterlesen</span></a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Abstimmung vom letzten Beitrag hat ergeben, dass einige meiner Leser über die kulturellen Unterschiede lesen möchten (Kleiner Einwurf: Meine Familie hat erstaunlicherweise gar keine Meinung abgegeben. Was ist los mit euch? Seid ihr alle schreibfaul geworden? <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Ihr habt viel mehr geantwortet, als ich damals in den USA war.). Daher habe ich angefangen, den Beitrag zu schreiben und habe festgestellt, dass ich doch mehr Zeit brauche, um ihn auf die Füße zu stellen, als gedacht &#8211; zu mindestens wenn er gut und interessant werden soll. Damit ihr aber nicht zu lange auf einen Beitrag warten müsst, gibt es zwischendrin einen Beitrag zu einem anderen Thema.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und zwar geht es um meine Job-Situation. Wie ihr ja bereits wisst, war mein Job im Restaurant auf einen Monat begrenzt. Ende Juli stand daher mal wieder die Jobsuche bei mir auf dem Programm. Aushilfsjobs findet man hier am besten online. Dafür gibt es extra Portale, auf denen man sich anmelden kann. Man erstellt seine Bewerbung auf der jeweiligen Seite und kann diese dann ganz unkompliziert direkt an Arbeitgeber verschicken, die auf der Suche nach neuen Angestellten sind. Das Portal, auf dem ich mich angemeldet hatte, hatte eine extra Suchfunktion für Ausländer, um Jobs zu finden. Die Suche konnte man zudem eingrenzen, indem man angab, wie viele Stunden man für wie viele Monate arbeiten möchte, in welcher Gegend man Arbeit sucht und in welchen Bereichen man arbeiten möchte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es hat ein paar Anläufe gebraucht, um die Filter so einzustellen, dass mir überhaupt Inserate angezeigt wurden. Das hat mir etwas die Hoffnung geraubt, ob ich überhaupt einen Job finden kann. Aber mit der Zeit habe ich festgestellt, dass der Filter einfach nicht der Beste ist. Wenn ich auf ein Inserat geklickt habe, wurden mir ähnliche Anzeigen aufgelistet, die vorher auf der Startseite nicht aufgetaucht sind, aber trotzdem auch für Ausländer galten. Dank der Übersetzungs-Funktion von Google Chrome war die Suche auf der koreanischen Internetseite auch nicht so zeitaufwendig wie befürchtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem habe ich Hilfe von einer lieben Bekannten bekommen, mit der Tom und ich zusammen mit unserer Berg-Bekanntschaft damals den Ausflug ins Museum unternommen hatten (siehe: <a href="https://yamyams-world.de/ausflug-in-die-koreanische-geschichte/" data-type="post" data-id="1547">Ausflug in die koreanische Geschichte</a>). Man könnte sagen, dass es Zufall war, dass sie mich genau zu dem Zeitpunkt angeschrieben hatte und gefragt hatte, wie es mit der Jobsuche aussieht. Aber ich glaube eher, dass es mal wieder Gott war, der sie mir für die Jobsuche an die Seite gestellt hat. Auf jeden Fall standen wir die ganze Zeit über KakaoTalk-Nachrichten in Kontakt. Sie hat ebenfalls online nach Jobs für mich gesucht und wir haben uns gegenseitig Anzeigen hin- und hergeschickt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Anzeige, die ich gefunden hatte, war für einen Aushilfsjob in einem Restaurant, das nur einen Kilometer von meinem Haus entfernt lag. Allerdings war in der Anzeige nur eine Telefonnummer hinterlegt. Meine Bekannte rief für mich dort an, aber leider war der Job bereits vergeben.<br>Eine weitere Anzeige war für einen Job in einem English Kids Café. Dort hätte ich wenigstens keine Problem mit meinen geringen Koreanisch-Kenntnissen. Zudem konnte ich meine Bewerbung online schicken. Meine Bekannte half mir, meiner Bewerbung, die übrigens auf Koreanisch ausgefüllt war, und der kurzen beigefügten Nachricht an den Arbeitgeber (die war allerdings auf Englisch <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> ) den letzten Feinschliff zu verpassen und schon hatte ich meine erste Bewerbung hier in Korea abgeschickt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich entschied, dass ich für den Tag genug Zeit mit der Jobsuche verbracht hatte und machte mich daher wieder auf den Weg nach Hause. Ich hatte mich nämlich natürlich wohin für die Jobsuche am Laptop begeben? Richtig &#8211; in ein Café. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><br>Das gute an dem Portal ist, dass man benachrichtigt wird, wenn die Bewerbung vom Arbeitgeber gelesen wurde. Das war noch am gleichen Abend der Fall. Ich wartete also gespannt auf eine Reaktion. Die kam am darauffolgenden Tag (ein Freitag) in Form eines Anrufes vom Manager des English Kids Café. Ich war zu dem Zeitpunkt natürlich mal wieder in einem Café. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Wir haben kurz am Telefon miteinander geredet und danach hat er mir ein paar Fragen via KakaoTalk geschickt. Nachdem ich diese beantwortet hatte, lud er mich zu einem Vorstellungsgespräch am übernächsten Tag (mal wieder ein Sonntag) ein. Ich muss mich immer noch daran gewöhnen, dass solche Dinge in Korea um einiges schneller vonstattengehen als in Deutschland.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tatsächlich tat sich noch eine weitere Jobmöglichkeit für mich auf, mit der ich gar nicht gerechnet hatte. Und zwar rief mich in der selben Woche meine Bergbekanntschaft P. an und teilte mir mit, dass er vielleicht einen Job für mich hätte und dass er gerne am Sonntag mit mir darüber reden möchte, wenn wir uns in der Kirche sehen würden. Am Sonntag stellte mich P. seiner Schwester vor, die Grundschullehrerin war und Englisch unterrichtete. Sie berichtete mir, dass eine Kollegin von ihr Kontakte zu privaten Englisch-Akademien besaß und mich vielleicht vermitteln könnte. Sie gab meine Kontaktdaten an die besagte Kollegin weiter und diese kontaktierte mich noch am selben Tag via KakaoTalk. Sie teilte mir mit, dass ich ein Vorstellungsgespräch bei einer dieser Akademien am folgenden Dienstag haben könnte. Ich sagte zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So hatte ich also auf einmal gleich zwei Vorstellungsgespräche innerhalb von wenigen Tagen. Ich machte mich am Sonntag frühzeitig zum Vorstellungsgespräch beim English Kids Café auf. Das Kids Café befindet sich in einer großen Shopping Mall direkt neben dem Hauptbahnhof von Daegu &#8211; ungefähr 50 Minuten mit der U-Bahn von meiner Wohnung entfernt. Ich war schon mehrmals in der Gegend gewesen und wusste, dass die Mall auf zwei Gebäude aufgeteilt war, die mit einer Art langen geschlossenen Fußgängerbrücke verbunden waren. Es stellte sich heraus, dass ich die richtige Entscheidung getroffen hatte, frühzeitig dorthin aufzubrechen. Ich habe mich nämlich total im Gebäude verlaufen und konnte irgendwann noch nicht einmal mehr einen Ausgang finden, außer indem ich zu meinem Ausgangspunkt zurückkehrte. Das lag vor allem daran, dass die Aufzüge nicht im Erdgeschoss hielten, sondern nur zwischen den oberen Etagen der Mall und den Parkebenen hin- und herfuhren. Ich habe aber schließlich doch meinen Weg zum English Kids Café gefunden, indem ich den vom Manager beschriebenen Weg außen um die Mall herum genommen habe und einen abgelegenen Nebeneingang zur Mall benutzt habe und einen Lastenaufzug nach oben genommen habe. Es stellte sich heraus, dass ich bei meinem Umherirren in der Mall gar nicht mal so weit von meinem Ziel entfernt gewesen war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei dem Vorstellungsgespräch ging es mal wieder weniger um meine Qualifikationen und ob ich für den Job geeignet bin. Stattdessen wurde mir erklärt, wie es im English Kids Café zugeht und was von mir verlangt werden würde. Zudem wurde mir erzählt, dass bereits einige Europäer dort arbeiten würden und mir wurde eine kurze Führung durchs Café gegeben. Das English Kids Café hat übrigens nichts mit einem wirklichen Café zu tun. Man kann es sich mehr wie ein Kinderspielland vorstellen, die es bei uns zu Hause zum Beispiel in größeren Einkaufsläden wie IKEA und so gibt. Allerdings ist hier eine Membership notwendig, um dort seine Kinder für ein paar Stunden abzugeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Vorstellungsgespräch am Dienstag lief nicht ganz so reibungslos ab &#8211; es fand in dem Sinne nämlich gar nicht statt. Eigentlich war geplant gewesen, dass sich eine Mitarbeiterin von der Englisch-Akademie via Videoanruf um 14 Uhr bei mir melden würde. Das war nicht der Fall gewesen und ich wartete vergebens. Als ich ein paar Stunden später mal wieder in einem Café saß, um an einem Blogbeitrag zu schreiben (Oh Mann &#8211; ich bin echt viel in Cafés), meldete sich die Mitarbeiterin doch endlich bei mir. Ihre Chefin hatte vergessen, ihr mitzuteilen, dass sie das Job-Interview mit mir durchführen sollte. Wir telefonierten kurz via Videoanruf miteinander. Da es ihm Café aber doch etwas laut war und sie daher Probleme hatte, mich zu verstehen, einigten wir uns darauf, das Interview am nächsten Donnerstag in den Räumen der Akademie durchzuführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Englisch-Akademie befand sich zu Fuß gerade einmal zehn Minuten von meiner Wohnung entfernt. Bei dem Interview ging es wie bereits bei dem Vorstellungsgespräch am Sonntag weniger um meine Qualifikationen für den Job. Stattdessen wurde ich sehr viel über mein Visum gefragt und es wurden bereits Einzelheiten zum Vertrag verhandelt. Wirklich viel zu meinen möglichen Aufgaben wurde mir nicht mitgeteilt und ich habe leider auch nicht nach Einzelheiten gefragt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende hatte ich also den Luxus, mich zwischen zwei Jobs entscheiden zu können. Es fühlte sich allerdings nicht wie Luxus an, sondern die Entscheidung stresste mich innerlich. Beide Jobs hatten nämlich ihre Vor- und Nachteile. Der Job beim English Kids Café hatte zwar eine relativ gute Bezahlung, allerdings auch eine flexible Anzahl an Stunden pro Woche. Dieser Job gab mir also nicht die Sicherheit, auf die Anzahl der Stunden zu kommen, die ich bräuchte, um meine Ausgaben hier in Korea zu decken. Zudem betrug der Arbeitsweg fast eine Stunde.<br>Der Job bei der Akademie war zu einem nahe an meinem Zuhause und versprach mir ein ziemlich gutes Festgehalt, allerdings würde ich mehr Stunden arbeiten als gedacht und ich hätte keine Flexibilität in meiner Arbeitszeit und keinen Urlaub. Zudem sollte ich in verschiedenen Schulen in ganz Daegu eingesetzt werden. Demnach hätte ich doch lange Arbeitswege an manchen Tagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie ich mich entschieden habe und warum es die falsche Entscheidung war, lest ihr dann im nächsten Beitrag. Der Beitrag ist nämlich mal wieder länger geworden als gedacht. Sorry, der Cliffhänger war wirklich nicht beabsichtigt. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
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		<title>Eine Challenge nach der anderen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[YamYamsWorld]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Aug 2023 12:31:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Work & Travel Südkorea 2023-2024]]></category>
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					<description><![CDATA[Diesen Beitrag wollte ich schon seit über zwei Monaten schreiben. Aber da seit meiner Ankunft in Korea so viel passiert ist, bin ich noch nicht dazu gekommen, diesem Thema einen eigenen Beitrag zu widmen. Das soll sich jetzt ändern. Es geht dabei um ein Geschenk, das ich von meiner langjährigen Schulfreundin Nina zum Abschied bekommen habe. Es war klein und handlich genug, um ohne Probleme noch in meinen Rucksack zu passen. Und das Beste an diesem Geschenk ist, dass nicht...<p class="read-more"><a class="btn btn-default" href="https://yamyams-world.de/eine-challenge-nach-der-anderen/">Weiterlesen<span class="screen-reader-text"> Weiterlesen</span></a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Diesen Beitrag wollte ich schon seit über zwei Monaten schreiben. Aber da seit meiner Ankunft in Korea so viel passiert ist, bin ich noch nicht dazu gekommen, diesem Thema einen eigenen Beitrag zu widmen. Das soll sich jetzt ändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht dabei um ein Geschenk, das ich von meiner langjährigen Schulfreundin Nina zum Abschied bekommen habe. Es war klein und handlich genug, um ohne Probleme noch in meinen Rucksack zu passen. Und das Beste an diesem Geschenk ist, dass nicht nur ich etwas davon habe, sondern meine geschätzten Leser ebenfalls.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei dem Geschenk handelt es sich um vierundzwanzig kleine Karten. Auf jeder Karte steht eine Reise-Challenge, die ich während meiner Zeit in Korea erfüllen soll und über die ich dann in meinem Blog berichten darf. Eine geniale Idee, die ich nur zu gerne in die Realität umsetze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da ich sehr sachlich veranlagt bin, habe ich festgelegt, dass ich bei vierundzwanzig Challenges, jeden Monat zwei davon erfüllen sollte. Ich bin bereits seit zweieinhalb Monaten in Korea und bin daher meiner Logik nach sozusagen fünf Challenges &#8222;im Rückstand&#8220;. Das ist aber nur theoretisch der Fall, da ich ein paar von den Challenges bereits unbewusst während meinen ersten Monaten in Korea erfüllt habe. Und darüber wird der heutige Beitrag gehen. Seid ihr bereit? Los geht&#8217;s!</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Challenge #1: &#8222;Starte deinen eigenen Reise-Challenge-Blog&#8220;</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><em>&#8222;Berichte dort über alle Verrücktheiten, die du auf deiner Reise angestellt hast, und über die Abenteuer und Begegnungen, die du dadurch erlebt hast. Vielleicht magst du im nächsten Urlaub direkt damit weitermachen?!&#8220;</em></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/08/WhatsApp-Image-2023-08-10-at-10.13.54.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/08/WhatsApp-Image-2023-08-10-at-10.13.54-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-1671" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/08/WhatsApp-Image-2023-08-10-at-10.13.54-768x1024.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/08/WhatsApp-Image-2023-08-10-at-10.13.54-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/08/WhatsApp-Image-2023-08-10-at-10.13.54-1152x1536.jpeg 1152w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/08/WhatsApp-Image-2023-08-10-at-10.13.54-203x270.jpeg 203w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/08/WhatsApp-Image-2023-08-10-at-10.13.54.jpeg 1200w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Challenge habe ich so ziemlich von Anfang an erfüllt, wie ihr als meine Blogleser nur allzu gut wisst. Die Karte hat mich allerdings zum Nachdenken gebracht. Ich weiß gar nicht mehr, warum ich damals für die USA unbedingt einen Blog einrichten wollte. Vielen Leute geben sich mit einer Facebook- oder WhatsApp-Gruppe zufrieden, um ihre Verwandten und Freunde auf dem Laufenden zu halten. Ich aber wollte unbedingt diesen Blog einrichten und mit der Hilfe von meinem Vater, der sich zum Glück mit Websites auskennt, konnte ich <em>Yamyams-World</em> ohne Probleme ins Leben rufen. Und ich bin immer wieder erstaunt und dankbar, wenn ich höre, wie viele Leute tatsächlich meinen Blog lesen. Vielen Dank dafür. Übrigens hatte mein Vater damals wohl schon eine Vorahnung, dass meine Zeit in den USA nicht meine letzte Auslandserfahrung werden würde. Auf jeden Fall hatte er mir damals geraten, den Blog-Namen nicht auf die USA zu münzen. Wie weise dieser Rat doch war. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Challenge #2: &#8222;Hello! Hei! Bonjour! Shalom!&#8220;</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><em>&#8222;Lerne genug Wörter in der Sprache deines Urlaublandes, um in einem Restaurant bestellen zu können und außerdem dem Koch einen Gruß oder ein nettes Kompliment für das Essen ausrichten zu lassen.&#8220;</em></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/08/WhatsApp-Image-2023-08-10-at-10.34.30.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/08/WhatsApp-Image-2023-08-10-at-10.34.30-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-1672" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/08/WhatsApp-Image-2023-08-10-at-10.34.30-768x1024.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/08/WhatsApp-Image-2023-08-10-at-10.34.30-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/08/WhatsApp-Image-2023-08-10-at-10.34.30-1152x1536.jpeg 1152w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/08/WhatsApp-Image-2023-08-10-at-10.34.30-203x270.jpeg 203w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/08/WhatsApp-Image-2023-08-10-at-10.34.30.jpeg 1536w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Koreanisch-Kenntnisse sind zwar noch ziemlich mickrig, aber im Restaurant komme ich doch ziemlich gut klar &#8211; mehr oder weniger. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Mein Essen kann ich in verschiedenen Schwierigkeitsstufen von &#8222;Das da, bitte!&#8220; plus Fingerzeig auf die Karte bis hin zu &#8222;Ich hätte gerne&#8230;!&#8220; bestellen. Nur bei Rückfragen vom Kellner wird es dann schwierig, wo doch häufig noch Hände und Füße für die Kommunikation eingesetzt werden müssen. Darin ist Daniel übrigens Weltmeister. Er kann ein komplettes Gespräch nur mit Handzeichen führen und bekommt am Ende genau das, was er wollte.<br>Einer Köchin habe ich beim Bezahlen sogar auch schon einmal gesagt, dass ihr Essen richtig lecker sei. Und wenn meine koreanischen Freunde fragen, wie ich das Essen finde, ist das richtige Vokabular vorhanden, um ihnen zu antworten. Meine Antwortmöglichkeiten reichen dabei von &#8222;Es ist lecker!&#8220;, &#8222;Es ist richtig lecker!&#8220; bis hin zu &#8222;Es ist nicht lecker!&#8220;. Demnach habe ich wirklich die komplette Challenge erfüllt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Challenge #3: &#8222;Entdecke ein neues Hobby&#8220;</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><em>&#8222;Welche ungewöhnliche Action bietet sich an deinem Urlaubsort an: Bauchtanzen, Bungeejumping, Windsurfen? Die Gelegenheit, etwas völlig Neues auszuprobieren, kommt so schnell nicht wieder! Also nutze den Tag und vielleicht entdeckst du eine neue Leidenschaft.&#8220;</em></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/08/WhatsApp-Image-2023-08-10-at-10.54.13.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/08/WhatsApp-Image-2023-08-10-at-10.54.13-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-1673" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/08/WhatsApp-Image-2023-08-10-at-10.54.13-768x1024.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/08/WhatsApp-Image-2023-08-10-at-10.54.13-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/08/WhatsApp-Image-2023-08-10-at-10.54.13-1152x1536.jpeg 1152w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/08/WhatsApp-Image-2023-08-10-at-10.54.13-203x270.jpeg 203w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/08/WhatsApp-Image-2023-08-10-at-10.54.13.jpeg 1536w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin jetzt nicht so sicher, ob ich es wirklich als ein neues Hobby oder eine neue Leidenschaft einstufen kann, aber da es ein fester Bestandteil meines Tagesablaufs geworden ist, sage ich einfach mal ja. Und es ist eine sehr typisch Sache in Korea. Ich rede von Café-Besuchen. Ins Café zu gehen ist ein fester Bestandteil der koreanischen Kultur und so ist es nicht erstaunlich, dass auch ich mittlerweile fast jeden Tag in ein Café gehe. Entweder ich treffe mich dort mit Freunden und wir reden einfach für Stunden oder ich gehe alleine in ein Café, um dort entweder im Selbststudium Koreanisch zu lernen oder &#8211; so wie gerade &#8211; einen Blogeintrag zu schreiben. In Korea gibt es so ziemlich an jeder Straßenecke ein Café mit ganz unterschiedlichen Flairs. Da gibt es sowohl die modern eingerichteten Cafés, die eher eine kühle Atmosphäre besitzen, als auch die super gemütlichen, wo man sich mit seinem Getränk in Sofas oder Sesseln kuscheln kann und so ziemlich alles dazwischen. Zudem gibt es noch Themen-Cafés wie zum Beispiel Bücher-Cafés oder Katzen-/Hunde-Cafés, wo man beim Kaffee-Trinken von süßen Vierbeinern umgeben ist, die man streicheln kann.<br>Ich glaube, meine häufigen Café-Besuche liegen nicht nur daran, dass es hier zur Kultur gehört, sondern auch daran, dass meine Wohnung neben einer Matratze noch keinerlei Möbel aufweist. Und ohne Tisch ist Koreanisch-Lernen oder Blog-Schreiben doch nicht wirklich bequem. Außerdem ist die Versuchung jedes Mal zu groß, mich ins Bett zu kuscheln und einfach Netflix zu schauen. Und es tut gut, unter Leute zu kommen und nicht alleine in der Wohnung zu sitzen &#8211; auch wenn ich meine Wohnung immer noch liebe und mich dort sehr wohl fühle.<br>Mein Lieblingsgetränk ist hier übrigens Vanilla Latte geworden. Das ist ziemlich erstaunlich, da ich zu Hause absolut gar keine kaffeehaltigen Getränke angerührt habe.<br>Was ich noch nicht geschafft habe, ist es, mein neues Hobby und mein Lieblingshobby zu vereinen &#8211; Café und Stricken. Dabei gibt es ein Strick-Café direkt neben meiner Kirche. Das liegt wohl daran, dass meine Stricknadeln noch zu Hause sind und ich meine unbeholfenen Häkelprojekte irgendwie nicht für &#8222;Café-würdig&#8220; genug ansehe. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Wenn ich im September aus Deutschland wiederkomme, werde ich aber auf jeden Fall meine Stricknadeln im Gepäck dabei haben und sobald sich dann wieder ein größeres Projekt auf meinen Nadeln befindet, wird das Strick-Café bestimmt eine neue Stammkundin gewonnen haben. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Challenge #4: &#8222;Exotische Gaumenfreuden&#8220;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;<em>Stell dich einer Foodchallenge der besonderen Art und probiere heute etwas völlig Absurdes, das du zu Hause nicht mit der Kneifzange anfassen würdest. Wie wäre es mit gegrillter Heuschrecke, taiwanesischer Blutsoße oder französischen Schnecken? Mund auf, Augen zu und durch!&#8220;</em></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/08/WhatsApp-Image-2023-08-10-at-11.28.00.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/08/WhatsApp-Image-2023-08-10-at-11.28.00-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-1674" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/08/WhatsApp-Image-2023-08-10-at-11.28.00-768x1024.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/08/WhatsApp-Image-2023-08-10-at-11.28.00-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/08/WhatsApp-Image-2023-08-10-at-11.28.00-1152x1536.jpeg 1152w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/08/WhatsApp-Image-2023-08-10-at-11.28.00-203x270.jpeg 203w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/08/WhatsApp-Image-2023-08-10-at-11.28.00.jpeg 1536w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für diese Challenge hätte ich gar nicht nach Korea reisen müssen. In meinem Leben bin ich leider bereits in den Genuss von französischen Schnecken gekommen. Die waren nicht so mein Fall. Aber auch hier in Korea hieß es für mich bereits mehrmals &#8222;Augen zu und durch!&#8220;. Als ich im Restaurant gearbeitet habe, hat der Chef oder die Köchin häufiger mal Essen für uns zubereitet. An einem Tag war es ein Reisgericht mit Fleisch und Soße in einer Schüssel zusammen gemischt. Die ersten Bissen waren richtig lecker. Beim Fleisch hatte ich dann irgendwann ein Stückchen Knochen mit dabei. &#8222;Macht nichts.&#8220;, habe ich mir gedacht und den Bissen in eine Serviette ausgespuckt. Beim zweiten Bissen war aber schon wieder Knochen mit dabei. Daraufhin habe ich mir das Fleisch mal etwas genauer angeschaut. Die &#8222;Knochen&#8220; waren keine herkömmlichen Knochen, sondern sahen eher wie Krallen aus. Die Vermutung liegt also nahe, dass es sich dabei um Hühnerfüße gehandelt hat. Ich habe meinen Chef nicht gefragt und weiß es daher nicht mit Sicherheit. Der Anblick der Krallen hat mir aber etwas den Appetit genommen. Und bis heute weiß ich nicht, ob man die hätte mitessen sollen oder jedes Mal hätte ausspucken sollen. Ich habe auf jeden Fall tapfer um die Krallen herum gegessen und den Rest dem Mülleimer zukommen lassen.<br>An einem anderen Tag hat die Köchin uns eine Art gefüllte Teigbällchen vorgesetzt. Die waren auch ziemlich lecker bis ich irgendwann auf etwas sehr Zähen rumgekaut habe. Es stellte sich heraus, dass es irgendein Saugnapf von einem Meeresgetier war. Wer mich kennt, weiß, dass ich kein Fan von Meerestieren bin. Das war dann auch mein letzter Bissen von dem Gericht gewesen. Ihr seht, für mich ist es eher die Konsistenz oder das Aussehen, dass mir ein Gericht vermiesen kann.<br>Aber es gab auch eine gute Erfahrung, wo ich etwas probiert habe, das ich zu Hause nicht auf meinen Teller gelassen hätte. Darüber habe ich sogar bereits auf meinem Blog berichtet. Es handelt sich dabei um <em>Makchang</em> &#8211; also gegrillte Eingeweide. Das war erstaunlich lecker und ich würde es jederzeit wieder essen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Challenge #5: &#8222;Schlafe aus!&#8220;</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><em>&#8222;Endlich hast du Urlaub und musst nicht früh aus den Federn kriechen. Beerdige also deinen Reisewecker am ersten Urlaubstag und bleibe so lange im Bett liegen, wie du möchtest.&#8220;</em></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/08/WhatsApp-Image-2023-08-10-at-14.09.23.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/08/WhatsApp-Image-2023-08-10-at-14.09.23-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-1676" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/08/WhatsApp-Image-2023-08-10-at-14.09.23-768x1024.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/08/WhatsApp-Image-2023-08-10-at-14.09.23-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/08/WhatsApp-Image-2023-08-10-at-14.09.23-1152x1536.jpeg 1152w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/08/WhatsApp-Image-2023-08-10-at-14.09.23-203x270.jpeg 203w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/08/WhatsApp-Image-2023-08-10-at-14.09.23.jpeg 1536w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für diese Challenge hätte ich auch nicht nach Korea reisen müssen. Im Ausschlafen war ich bereits in Deutschland gut drin. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Und an meinem ersten Morgen hier in Korea hat tatsächlich kein Wecker für mich geklingelt und ich konnte ausschlafen &#8211; zu mindestens soweit es bei sechs Zimmergenossinnen möglich war. Aber es hat damals ausgereicht, um mich von der Anreise-Odyssee zu erholen.<br>Heute morgen habe ich tatsächlich auch lange geschlafen, da ich nicht zur Einarbeitung auf der Arbeit auftauchen musste. Das hatte ich einem Typhoon zu verdanken, der heute durch Daegu gefegt ist. Zu meiner neuen Arbeit wird es noch einen eigenen Beitrag geben.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das waren die ersten fünf Challenges, die ich tatsächlich bereits alle unbewusst erledigt habe. Ich hoffe, ihr fandet den Beitrag interessant. Die nächsten Challenges werde ich bewusst angehen und euch über sie berichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich kann mich übrigens nicht entscheiden, worüber mein nächster Beitrag sein soll. Zur Auswahl stehen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Meine Tagesausflüge nach Gyeong-ju und Busan</li>



<li>Kulturelle Unterschiede zwischen Korea und Deutschland</li>



<li>&#8222;The Box&#8220; &#8211; meine Sprachschule und was ich da so mache</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr dürft gerne zahlreiche Kommentare hinterlassen, worüber ihr als nächstes lesen möchtet <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis dahin bleibt behütet und beschützt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bier mit Strohhalm</title>
		<link>https://yamyams-world.de/bier-mit-strohhalm/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[YamYamsWorld]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Aug 2023 09:23:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Work & Travel Südkorea 2023-2024]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich habe so viele Ideen und Inhalte für Blogbeiträge, dass ich gar nicht weiß, wann ich die Beiträge alle schreiben soll. Aber ein Schritt nach dem anderen. Jetzt kommt erst einmal der versprochene Beitrag über meine Arbeit in dem Restaurant. Ich hatte in einem vorherigen Beitrag bereits berichtet, wie ich an den Job gekommen bin und wie das Bewerbungsgespräch ablief. Das hatte ich ja nicht alleine, sondern mit einem anderen Teilnehmer am Work &#38; Travel Programm. Sein Name ist Daniel...<p class="read-more"><a class="btn btn-default" href="https://yamyams-world.de/bier-mit-strohhalm/">Weiterlesen<span class="screen-reader-text"> Weiterlesen</span></a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich habe so viele Ideen und Inhalte für Blogbeiträge, dass ich gar nicht weiß, wann ich die Beiträge alle schreiben soll. Aber ein Schritt nach dem anderen. Jetzt kommt erst einmal der versprochene Beitrag über meine Arbeit in dem Restaurant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hatte in einem vorherigen Beitrag bereits berichtet, wie ich an den Job gekommen bin und wie das Bewerbungsgespräch ablief. Das hatte ich ja nicht alleine, sondern mit einem anderen Teilnehmer am Work &amp; Travel Programm. Sein Name ist Daniel und er kommt aus Schweden. Ich glaube, ich hatte ihn bereits in vorherigen Beiträgen ohne Namen erwähnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben beide den Job bekommen. Ich sollte jeweils von Mittwoch bis Samstag arbeiten, während Daniel von Freitag bis Montag arbeiten sollte. Die Arbeitszeiten waren unter der Woche von 18 &#8211; 23 Uhr und am Wochenende inklusive Freitag von 18 &#8211; 24 Uhr. Bei dem Restaurant handelte es sich eher um einen Pub, der zusätzlich zum Alkohol auch noch Essen servierte. Hauptattraktion der Getränkekarte war Bier, das mit einer Schicht von Bier-Eisraspeln auf dem Schaum serviert wurde. Mir wurde gesagt, dass der Pub ziemlich populär wäre und als Geheimtipp gehandhabt würde. Er lag am Ende eines kleines Gässchen und daher musste man wirklich von dem Pub wissen, um ihn zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Job war von vorneherein auf einen Monat begrenzt gewesen, da der Besitzer Renovierungen vornehmen wollte und das Restaurant daher Ende Juli schloss. Daniel und ich haben keinen Arbeitsvertrag unterschrieben, sondern darauf vertraut, dass wir am Ende des Monats wirklich unser Geld bekommen würden. Als Bezahlung wurde uns der aktuelle Mindestlohn in Korea versprochen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Koreanisch ist bekanntlich ziemlich begrenzt und daher war ich ein bisschen besorgt, wie ich das Bedienen der Kunden auf Koreanisch hinbekommen würde. Zum Glück kam mir mal wieder mein Sprachlehrer zur Hilfe. Wir sind in den Unterrichtsstunden vor meinem Arbeitsbeginn jeweils Dialoge zwischen Kellner und Gast durchgegangen. Das war sehr hilfreich, da ich als Kellnerin eine höflichere Anrede verwenden musste, als ich im Alltag sonst benutze. Leider gibt es ja viel zu viele Höflichkeitsformen im Koreanischen. Ein Grund, warum das Koreanischlernen eine ziemliche Herausforderung sein kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An meinem ersten Arbeitstag war ich zudem nicht auf mich allein gestellt. Neben der koreanischen Köchin, die sehr gut Englisch sprechen konnte, war auch noch eine deutsche Kellnerin da. Sie war ebenfalls für Work &amp; Travel in Südkorea und hatte für drei Monate in dem Restaurant gearbeitet. Da sie nun in eine andere Stadt ziehen wollte, war es ihr letzter Arbeitstag. Sie zeigte und erklärte mir alles und ließ mich bereits selber Bier zapfen und servieren. Sie hatte eine sehr angenehme Art mich einzuarbeiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem war es ein sehr ruhiger Abend mit wenigen Besuchern. Ihre Eltern waren gerade in Korea und besuchten ihre Tochter an ihrem letzten Arbeitstag auf der Arbeit. Wenn gerade keine Besucher da waren, konnten wir uns zu ihnen setzten und selber etwas essen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der zweite Arbeitstag war dann leider nicht mehr ganz so entspannt. Es waren nur die Köchin und ich anwesend. Der Besitzer kam später am Abend dazu. Für einen Donnerstagabend war es erstaunlich voll. Die Köchin war davon selber erstaunt und hatte eigentlich geplant, mir in Ruhe ein paar Sachen zu erklären. Aber dazu hatten wir keine Zeit, da durchgängig neue Gäste kamen. Ich war teilweise ein bisschen überfordert, aber habe die Schicht doch erfolgreich beenden können. Mir ist zumindest kein großer Fehler unterlaufen und ich habe auch keinen Gast in der Hektik aus versehen mit Bier überschüttet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittwochs und donnerstags musste ich sowohl die Bestellungen aufnehmen, das Bier zapfen, servieren, die Tische abräumen und die Gläser spülen. Freitags und samstags, wenn Daniel auch da war, übernahm er das Bierzapfen, was mir die Arbeit um einiges erleichtert hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine erste Arbeitswoche viel in die Woche von meinem Umzug. Leider musste ich lernen, dass in diesem Land die öffentlichen Verkehrsmittel um Mitternacht ihren Dienst einstellen &#8211; auch am Wochenende. Das war natürlich sehr ungünstig, wenn man bis Mitternacht arbeiten muss. Am Tag von meinem Umzug musste ich daher ein Taxi nach Hause nehmen. Da das Restaurant in der Innenstadt lag und meine Wohnung im Süden von Daegu liegt, durfte ich schlappe 13 Euro für die Fahrt bezahlen. Der Betrag liegt über dem, was ich sonst an einem Tag für Essen und Kaffee ausgebe und weit über meinem Stundenlohn. Insgesamt bin ich zweimal von der Arbeit mit dem Taxi nach Hause gefahren. Danach habe ich meinen Chef gefragt, ob ich grundsätzlich nur bis 11 Uhr arbeiten könnte. Das war zum Glück kein Problem. Ansonsten hätte ich nur Verlust gemacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Anfang der zweiten Arbeitswoche eröffnete mir mein Chef, dass er vergessen hätte, dass er ja noch eine weitere Kellnerin hätte. Daher bräuchte er mich nicht mehr. Er gab mir die Wahl, entweder gar nicht mehr zu arbeiten oder nur noch freitags und samstags. Davon war ich natürlich gar nicht begeistert und um ehrlich zu sein, war ich auch ein bisschen sauer. Mein erster Impuls war daher, die erste Option anzunehmen. Allerdings schwindet mein Erspartes hier in Korea doch schneller als erwartet und daher war ich auf das Geld angewiesen. Nach drei Tagen Bedenkzeit habe ich meinem Chef daher schließlich mitgeteilt, dass ich die zweite Option wähle. Für die letzten zwei Wochen im Juli habe ich daher nur noch an zwei Tagen pro Woche gearbeitet. Das war lustig als erwartet, da Daniel an den Tagen ebenfalls immer gearbeitet hat und es super entspannt war, mit der koreanische Kellnerin, die mein Chef vergessen hatte, zusammen zu arbeiten. Außerdem hatte ich dadurch die Möglichkeit, mehr Abende pro Woche in der Kirche zu verbringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von meiner Zeit im Restaurant ist mir vor allem ein Abend in Erinnerung geblieben. Der Pub wurde von einer vierzigköpfigen Gruppe gemietet. Dabei handelte es sich um Koreaner, die ebenfalls die selbe Sprachschule wie ich besuchen, um dort Englisch zu lernen. Die Köchin meinte daher zu mir, dass ich die Leute ohne Probleme an diesem Abend auf Englisch ansprechen könnte. Das machte es für mich natürlich einfacher. Es stellte sich allerdings heraus, dass die Leute, die eine Sprachschule zum Englischlernen besuchten, nicht wirklich Englisch sprechen wollten. Ich wurde auf jeden Fall fast ausschließlich auf Koreanisch angeredet und es wurde auch fast nur auf Koreanisch bestellt. Ich frage mich, warum so viele Koreaner anscheinend Angst davor haben, ihre Englischkenntnisse zu benutzen. Zwei bis drei Leute haben sich dann aber doch mit jedem Bier mehr Englisch zugetraut. Am Anfang wurde ich nur nach &#8222;Menu?&#8220; gefragt. Nach dem dritten Bier war es dann schon &#8222;Menu, please!&#8220;. Und am Ende des Abends waren wir schließlich bei &#8222;Please, give me the menu!&#8220; angelangt. Das hat den Abend dann doch sehr amüsant für mich gemacht. Zum Schluss hat sich einer der Gäste dann doch tatsächlich getraut, ein kurzes Gespräch auf Englisch mit mir und Daniel zu führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An einem anderen Abend hatten wir einen Gast da, der für mehrere Jahre in Deutschland gearbeitet hat. Er freute sich, mal wieder seine Deutschkenntnisse anwenden zu können. Sein Deutsch war richtig gut und sehr gut zu verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was mir auf der Arbeit ein bisschen mein deutsches Herz gebrochen hat, war, dass wir das Bier mit relativ wenig Schaum servieren mussten und manchmal sogar mit einem Strohhalm. Das hat am meisten weh getan. Wie man Bier mit einem Strohhalm trinken kann, werde ich in meinem Leben wahrscheinlich nie verstehen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende haben Daniel und ich tatsächlich unser Geld überwiesen bekommen. Genau rechtzeitig für mich, um meine Miete für diesen Monat bezahlen zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und damit liegt mein erster Job hier in Korea bereits hinter mir. Es war eine gute Erfahrung und hat meinen Wunsch erfüllt, mindestens einmal in meinem Leben in einem Restaurant gearbeitet zu haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie es für mich arbeitstechnisch in Korea weitergeht, erfahrt ihr dann in einem anderen Beitrag.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/08/WhatsApp-Image-2023-08-05-at-11.12.59-1.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/08/WhatsApp-Image-2023-08-05-at-11.12.59-1.jpeg" alt="" class="wp-image-1662" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/08/WhatsApp-Image-2023-08-05-at-11.12.59-1.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/08/WhatsApp-Image-2023-08-05-at-11.12.59-1-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/08/WhatsApp-Image-2023-08-05-at-11.12.59-1-203x270.jpeg 203w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>
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		<title>Umzug mit Hindernissen (Teil 2)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[YamYamsWorld]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Jul 2023 13:08:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Work & Travel Südkorea 2023-2024]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich habe mich in eins meiner Lieblingscafés hier in Daegu begeben, um euch nicht wieder fast zwei Wochen auf den nächsten Beitrag warten zu lassen. So ein Beitrag schreibt sich doch besser, wenn man dabei Vanilla Latte genießen kann. Als ich am Tag meines Umzugs endlich alleine in meinen vier Wänden war, blieb mir gar nicht viel Zeit, bevor ich wieder aufbrechen musste. Eine eigene Wohnung ist nämlich schön und gut, aber ich wollte doch gerne ein Bett für die...<p class="read-more"><a class="btn btn-default" href="https://yamyams-world.de/umzug-mit-hindernissen-teil-2/">Weiterlesen<span class="screen-reader-text"> Weiterlesen</span></a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich habe mich in eins meiner Lieblingscafés hier in Daegu begeben, um euch nicht wieder fast zwei Wochen auf den nächsten Beitrag warten zu lassen. So ein Beitrag schreibt sich doch besser, wenn man dabei Vanilla Latte genießen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als ich am Tag meines Umzugs endlich alleine in meinen vier Wänden war, blieb mir gar nicht viel Zeit, bevor ich wieder aufbrechen musste. Eine eigene Wohnung ist nämlich schön und gut, aber ich wollte doch gerne ein Bett für die Nacht haben. Daher ging es für mich zu Emart. Das ist eine der Supermarktketten hier in Korea. Neben Lebensmitteln findet man da aber so gut wie alles andere, was man so zum Leben braucht. Ich hatte mich dort mit einer Freundin aus der Kirche verabredet, die so lieb war und sich bereit erklärt hatte, mich bei der Suche zu unterstützen und zu beraten. Vorher legte ich noch einen Zwischenstopp bei einer Daegu Bank Filiale ein, um Geld für den bevorstehenden Einkauf von meinem deutschen Konto abzuheben. Ihr könnt euch vorstellen, dass ich beim Abheben ziemlich nervös war. Aber diesmal hat alles ohne Probleme funktioniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit meinem Work &amp; Travel Budget stand ein richtiges Bett gar nicht erst zur Auswahl. Das war aber auch gar nicht schlimm, da es hier in Korea durchaus normal ist, auf dem Boden zu schlafen &#8211; vor allem bei der älteren Generation ist das Gang und Gebe. Daher hatte der Laden auch genügend Auswahl an Matratzen und Futons, die genau dafür gedacht waren. Ein Futon ist sozusagen eine sehr dünne Matratze, die tagsüber zum Beispiel zusammengerollt werden kann und im Schrank verstaut werden kann. Ich hatte ein bisschen Sorge, dass sich mein westlicher Rücken und ein Futon nicht wirklich verstehen würden und habe mich daher lieber für eine Matratze entschieden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach ging es daran, das weitere Bettzeug auszusuchen. Am Anfang herrschte ein bisschen Verwirrung zwischen meiner Begleitung und mir, da wir das Gefühl hatten, dass wir aneinander vorbei reden. Wir kamen aber schnell darauf, dass es einen kulturellen Unterschied zwischen koreanischen und deutschen Betten gibt und wir daher jeweils nach etwas anderem gesucht haben. Als Deutsche habe ich  nicht nur nach Bettdecke und Kissen gesucht, sondern auch nach Bezügen und einem Spannbetttuch. Es stellte sich heraus, dass das in Korea nicht üblich ist. Hier benutzt man keine Bezüge, sondern schlüpft einfach so unter die Bettdecke. Man wäscht dann einfach die komplette Decke und das Kissen. Daher gab es die Decken hier auch in den verschiedensten Farben und Mustern. Auch Spannbetttücher sind hier doch eher untypisch. Stattdessen wird einfach eine Art Cover über die Matratze gelegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich muss sagen, dass mir Bettzeug und Spannbetttücher doch lieber sind. Wenn ich im September für zwei Wochen zu Hause in Deutschland bin, weiß ich daher bereits, was seinen Weg in meinen Koffer finden wird, um mit mir zurück nach Korea zu reisen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Weg zur Kasse luden wir dann noch eine Packung Klopapier in unseren Einkaufswagen, die meine Freundin für mich kaufen wollte. Sie erklärte mir nämlich, dass Klopapier in Korea ein beliebtes Geschenk zum Einzug sei, da es rund sei und der Geber damit dem Beschenkten nie endendes Glück wünscht.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/07/WhatsApp-Image-2023-07-30-at-14.48.21-1.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/07/WhatsApp-Image-2023-07-30-at-14.48.21-1.jpeg" alt="" class="wp-image-1649" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/07/WhatsApp-Image-2023-07-30-at-14.48.21-1.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/07/WhatsApp-Image-2023-07-30-at-14.48.21-1-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/07/WhatsApp-Image-2023-07-30-at-14.48.21-1-203x270.jpeg 203w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">An der Kasse war sehr viel los und wir mussten uns an einer langen Schlange anstellen. In dem Moment habe ich mir die schnellen deutschen Kassierer herbei gewünscht, die jeden Ausländer in Deutschland mit ihrer Schnelligkeit verzweifeln lassen. Ich hatte nämlich an dem Tag noch einen weiteren Termin und hatte etwas Sorge, dass ich es nicht rechtzeitig zurück zur Wohnung schaffen würde. Zum Glück hat meine Freundin mich in ihrem Auto nach Hause gefahren. Ich musste die Matratze also nicht zu Fuß bei sengender Hitze nach Hause schleppen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor meinem Haus wartete bereits meine Berg-Bekannschaft P. mit seinem Sohn. Wenn man in Korea in eine neue Wohnung zieht, muss man ein Termin mit dem Gasanbieter vereinbaren, die dann jemanden vorbeischicken müssen, um die Gasversorgung für die Wohnung ans Laufen zu bringen. Ansonsten gibt es kein warm Wasser in der Wohnung. Das wusste ich auch nur von meinem norwegischen Freund aus der Kirche, der mir dankenswerter Weise davon erzählt hatte. Da ich alleine komplett überfordert gewesen wäre, mit der Gasgesellschaft zu kommunizieren und einen Termin zu vereinbaren, hat P. seine Hilfe angeboten und die Sache für mich in die Hand genommen. Dafür bin ich heute noch unsagbar dankbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">P. war sogar so lieb und ist für den Termin vorbeigekommen. Der Angestellte von der Gasgesellschaft kam  auch pünktlich zur vereinbarten Zeit. Fragt mich jetzt aber bitte nicht, was genau er gemacht hat. Es war auf jeden Fall nur eine Sache von nicht einmal fünf Minuten. Am Ende musste ich unterschreiben und schon war er wieder fort. Und damit war nun wirklich jede Hürde meines Umzuges gemeistert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin so unsagbar dankbar für meine Freunde und Bekannten hier in Korea, die mir so tatkräftig geholfen haben. Und Gott bin ich dankbar, dass er diese Leute in mein Leben gebracht hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tag des Umzugs war lang und anstrengend gewesen. Und abends konnte ich mich noch nicht einmal ausruhen. Stattdessen ging es für mich auf die Arbeit. Ihr könnt euch vorstellen, dass ich &#8211; als ich gegen ein Uhr nachts endlich wieder zu Hause war &#8211; super erschöpft in mein neues Schlaflager gefallen bin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einzelheiten über meinen Job im Restaurant gibt es im nächsten Beitrag.</p>
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		<title>Umzug mit Hindernissen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[YamYamsWorld]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jul 2023 13:53:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Work & Travel Südkorea 2023-2024]]></category>
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					<description><![CDATA[Endlich komme ich einmal dazu, euch über meinen Umzug zu berichten &#8211; dreieinhalb Wochen nachdem er stattgefunden hat. 🙂 Ich bin am Anfang des Monats an einem Samstag in mein eigenes kleines Reich gezogen. Viel zu packen gab es für mich nicht. Schließlich bin ich nur mit einem 55 L Rucksack nach Korea gekommen. Tatsächlich musste ich aber meinen Stoffbeutel zusätzlich zum Rucksack fühlen, da ich ansonsten nicht alles verstaut bekommen hätte. Das lag vor allem daran, dass sich über...<p class="read-more"><a class="btn btn-default" href="https://yamyams-world.de/umzug-mit-hindernissen/">Weiterlesen<span class="screen-reader-text"> Weiterlesen</span></a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Endlich komme ich einmal dazu, euch über meinen Umzug zu berichten &#8211; dreieinhalb Wochen nachdem er stattgefunden hat. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin am Anfang des Monats an einem Samstag in mein eigenes kleines Reich gezogen. Viel zu packen gab es für mich nicht. Schließlich bin ich nur mit einem 55 L Rucksack nach Korea gekommen. Tatsächlich musste ich aber meinen Stoffbeutel zusätzlich zum Rucksack fühlen, da ich ansonsten nicht alles verstaut bekommen hätte. Das lag vor allem daran, dass sich über den Zeitraum von meinem ersten Monat in Korea doch bereits ein bisschen Krimskrams angesammelt hatte. Aber das war nicht schlimm, da ich keinen allzu weiten Weg zurück zu legen hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gepackt hatte ich am Vorabend meines Umzugs. Mein Hostelzimmer war in meiner letzten Nacht dort nämlich komplett belegt gewesen, da die nächste Work &amp; Travel Gruppe aus Deutschland an dem Abend angekommen war. Und es ist einfacher zu packen, wenn nicht überall im beengten Zimmer die Koffer, Taschen und Schuhe von sechs Leuten stehen. Viel von den &#8222;neuen&#8220; Deutschen habe ich nicht mehr mitbekommen, weil ich an dem Abend bis zwölf Uhr im Restaurant arbeiten war und alle bereits am schlafen waren, als ich zurück kam.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Morgen vom Tag des Umzugs wollte ich eigentlich ganz entspannt angehen. Die Betonung liegt hier auf &#8222;eigentlich&#8220;. Ich machte mich morgens auf, um noch die letzte Rate für meine Kaution abzuheben und mir etwas zum Frühstücken zu kaufen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich Geld von meinem deutschen Konto abheben möchte, gehe ich hier grundsätzlich nur zur Daegu Bank. Das kann ich nur jedem Ausländer in Daegu empfehlen. Dort fallen nämlich die geringsten Gebühren bei der Geldabhebung an. Und vor allem richtet sich die Gebühr nicht nach der Höhe der Geldauszahlung. Ich konnte auch diesmal ohne Probleme die noch fehlende Menge für meine Kaution abheben, die das Limit der erlaubten Bargeldabhebung ausfüllte. Danach wollte ich ausprobieren, ob es möglich ist, noch einmal einen Betrag abzuheben. Schließlich musste ich an dem Tag auch noch eine Matratze kaufen und brauchte dafür ebenfalls Geld. Und wie sagt man so schön: &#8222;Probieren geht über Studieren&#8220;. Ich steckte meine Karte also erneut in den Bankautomaten und es machte den Anschein, als wenn eine weitere Abhebung kein Problem sei. Ich konnte wie gewohnt auswählen, wie viel Geld ich abheben möchte, in welchen Scheinen der Betrag ausgezahlt werden sollte und am Ende musste ich die anfallende Gebühr bestätigen. Alles wie immer. Nur dass der Automat mir dann zwar meine Karte und einen Beleg ausgab, aber kein Geld. Der Beleg sah so aus wie immer, nur diesmal stand unten drauf &#8222;Error. Please contact Daegu bank&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer mich etwas besser kennt, kann sich vorstellen, dass ich sofort anfing mir Sorgen zu machen, ob der Betrag jetzt von meinem Konto abgebucht wurde oder nicht. Ich wollte daher zum Schalter gehen und die Sache klären. Tja, nur leider hatte die Bank zu. Das war mir bis jetzt überhaupt nicht aufgefallen, dass die Banken hier in Korea am Wochenende komplett zu haben. Gefühlt ist hier ja sonst alles 24/7 geöffnet. Ich bin also zurück zum Bankautomat gegangen und habe mir dort das Telefon an der Wand etwas genauer angeschaut. Bei jedem Automaten ist eins angebracht. Mit der Übersetzungs-App habe ich auch raus gefunden, was an den drei Knöpfen dran stand und habe den gedrückt, der mir passend schien. Es meldete sich tatsächlich jemand und auf meine Frage hin, ob die Dame auch Englisch sprechen könnte, wurde ich in eine Warteschleife verfrachtet. Die Person, die daraufhin am anderen Ende der Leitung abnahm, konnte tatsächlich Englisch reden und ich erklärte ihr die Situation. Sie bat mich darum, ihr meine Telefonnummer durchzugeben. Die Bank würde sich dann bei mir melden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ruhiger war ich nach dem Telefonat nicht. Aber mehr konnte ich in dem Moment ja nicht machen. Ich verließ die Bank also und machte mich auf, um mir etwas zu Essen zu kaufen. Auf dem Weg zum &#8222;Bäcker&#8220;, bei dem ich mir eine Art Mandelbrötchen kaufte, schrieb ich meine Bergbekannschaft P. und seine Bekannte an und berichtete ihnen von der Situation und dass ich mir Sorgen machte. Beide beruhigten mich und meinten, dass das Geld bestimmt nicht von meinem deutschen Konto abgebucht wurde. Sie meinten, dass es eigentlich unmöglich sei, am Geldautomaten Geld zu verlieren. Wie ich später im Online-Banking sehen sollte, hatten die Beiden recht. Der Betrag wurde nicht von meinem Konto abgebucht. Ich hätte es trotzdem besser gefunden, wenn der Automat mir einfach von vorneherein mitgeteilt hätte, dass die Abhebung nicht möglich ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ganze hatte mich Nerven und Zeit gekostet. Mein Mandelbrötchen verschwand daher in meiner Tasche und nicht in meinem Magen und es ging zurück zum Hostel. Ich musste mich bereits beeilen, da ich mit der Freundin, die mir bei der Wohnungssuche geholfen hatte, verabredet war, damit sie für mich meine Kaution überweisen konnte. Vorher durfte ich nicht in meine Wohnung. Beladen wie ein Packesel ging es zur U-Bahnstation und mit der Bahn in Richtung Süden der Stadt. Es war natürlich wieder super heiß an dem Tag, was das Schleppen nicht gerade angenehmer machte. In der U-Bahn war ich mal wieder von netten <em>Ajummas</em> umgeben, die mich durch Handzeichen dazu aufforderten, meinen Rucksack ruhig auf einem freien Sitz abzustellen und ihn nicht auf dem Boden zu lassen. Ich muss sagen, dass ich bis jetzt wirklich nur nette Interaktionen mit <em>Ajummas</em> hatte. Aber ich habe gehört, dass die älteren koreanischen Damen auch anders können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit ein bisschen Verspätung bin ich am Treffpunkt angekommen und zusammen mit der Freundin ging es zu ihrer Bank, damit sie meine Kaution, die ich ihr in bar überreichte, auf ihr Konto einzahlen konnte. Danach ging es kurz zu einem Café, wo wir uns zur Abkühlung einen Pfirsisch-Eistee gönnten, während sie via Online-Banking meine Kaution überwies. Dafür waren übrigens zwei Überweisungen notwendig, da auch sie ein Limit für Überweisungen hatte. Ihr Limit galt aber zum Glück nur per Überweisung und nicht per Tag und war natürlich auch um einiges höher als mein Limit. Als das erledigt war, schrieb sie noch kurz der Maklerin, dass die Kaution jetzt überwiesen war und damit stand meinem Einzug in meine eigene Wohnung nichts mehr im Wege. Das dachte ich zumindestens.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich verabschiedete mich von der Freundin und machte mich zu Fuß auf den Weg zur Wohnung. Ich brauchte so um die zehn bis fünfzehn Minuten. Die Maklerin hatte mir bei der Unterzeichnung des Vertrags die Codes für die Eingangstür und für meine Wohnungstür gegeben. Hier in Korea gibt es nämlich nur elektrische Zahlenschlösser für die Türen und daher braucht man nicht wie bei uns Schlüssel, um ins Haus zu kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es war auch kein Problem ins Gebäude zu gelangen. Die Probleme fingen vor meiner Wohnungstür an. Der Code funktionierte nämlich nicht. Ich probierte und probierte und versuchte verschiedene Abwandlungen von dem Zahlencode, aber alle Versuche waren ohne Erfolg. Daraufhin schrieb ich meine Freundin an, die daraufhin die Maklerin kontaktierte. Ich konnte also mal wieder nur warten und nutze die Chance, um endlich mal ein paar Bissen von meinem Mandelbrötchen zu nehmen. Als die Maklerin kam, versuchte sie ebenfalls verschiede Kombinationen, aber auch bei ihr war jeder Versuch ohne Erfolg. Daraufhin rief sie den Manager an. Das glaube ich zumindest. Viel von dem Telefonat verstand ich ja nicht. Aber der Anruf bewirkte, dass wir nun immerhin der Ursache von dem Problem ein Stückchen näher gekommen waren. Anscheinend waren die Batterien von dem Schloss am Ende ihres Lebens angekommen. Die Maklerin gab mir per Handzeichen zu verstehen, dass ich mein Gepäck vor der Tür stehen lassen sollte und ihr folgen sollte. Gezeigt, getan. Die komplette Kommunikation funktionierte nur durch Handzeichen, da ich kein Koreanisch kann und die Maklerin kein Englisch sprechen konnte. Ich folgte ihr in den nächstgelegenen Convenience Store, wo sie eine Blockbatterie kaufte. Zusätzlich kaufte sie auch noch Eis am Stiel und drückte mir gleich zwei in die Hand, da die Sorte als 2+1 Aktion angeboten wurde. Anschließend ging es zurück zu meiner Wohnungstür, wo die Maklerin die Batterie ans Schloss hielt und den Zahlencode erneut eingab. Und siehe da &#8211; die Tür öffnete sich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Endlich konnte ich mein eigenes kleines Reich betreten. Die Maklerin schaute sich das Schloss an und öffnete die Klappe fürs Batteriefach. Sie nahm sich eine Batterie heraus und lief noch einmal zum Convenience Store, um die passenden Batterien zu besorgen. Ich wartete so lange in der Wohnung und aß mein zweites Eis, das durch das warme Wetter bereits gut angeschmolzen war. Als die Maklerin zurückkam, tauschte sie die Batterien aus und zeigte mir zudem, wie ich den Zahlencode ändern konnte. Daraufhin verabschiedete sie sich. Vorher lud sie mich aber noch dazu ein, mal bei ihr im Büro auf einen Kaffee vorbeizuschauen. Das Wort für &#8222;Kaffee&#8220; im Koreanischen kenne ich ja zum Glück. Ich bedankte mich zum Abschied ganz herzlich bei ihr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun war ich endlich in meiner Wohnung angekommen. Den Umzug hatte ich mir um einiges stressfreier vorgestellt gehabt. Und der Tag endete für mich noch nicht. Was ich an dem Tag noch erledigen musste, erfahrt ihr dann im nächsten Beitrag. Dieser Beitrag ist nämlich bereits viel länger geworden, als ich gedacht hätte.</p>
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		<title>Anders als geplant</title>
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		<dc:creator><![CDATA[YamYamsWorld]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jul 2023 06:21:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Work & Travel Südkorea 2023-2024]]></category>
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					<description><![CDATA[Diesen Beitrag hatte ich eigentlich für letzten Montag geplant gehabt. Aber spontan hat sich meine gesamte Tagesplanung für den Montag geändert. Aber was wäre ein Auslandsjahr ohne ein bisschen Spontanität. Ich war morgens mit einem Freund zum Brunchen verabredet. Er ist Norweger und geht ebenfalls in meine Kirche. Zusammen sind wir die einzigen Ausländer in der Gemeinde. Wir haben uns in einem Restaurant getroffen, in dem ein Mädchen aus der Kirche arbeitet. Wir hatten uns vorher nicht angekündigt und die...<p class="read-more"><a class="btn btn-default" href="https://yamyams-world.de/anders-als-geplant/">Weiterlesen<span class="screen-reader-text"> Weiterlesen</span></a></p>]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Diesen Beitrag hatte ich eigentlich für letzten Montag geplant gehabt. Aber spontan hat sich meine gesamte Tagesplanung für den Montag geändert. Aber was wäre ein Auslandsjahr ohne ein bisschen Spontanität. Ich war morgens mit einem Freund zum Brunchen verabredet. Er ist Norweger und geht ebenfalls in meine Kirche. Zusammen sind wir die einzigen Ausländer in der Gemeinde. Wir haben uns in einem Restaurant getroffen, in dem ein Mädchen aus der Kirche arbeitet. Wir hatten uns vorher nicht angekündigt und die Überraschung ist uns geglückt. Sie hat sich sehr gefreut uns zu sehen und die Getränke gingen daher für uns aufs Haus. Das Essen war richtig lecker und ich habe es sehr genossen, mal wieder westliches Essen zu mir zu nehmen. Es gab ein mit Schinken und Käse belegtes Croissant, dazu noch einen Salat und Kartoffel Wedges.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/07/WhatsApp-Image-2023-07-13-at-08.02.25.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/07/WhatsApp-Image-2023-07-13-at-08.02.25-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-1616" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/07/WhatsApp-Image-2023-07-13-at-08.02.25-768x1024.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/07/WhatsApp-Image-2023-07-13-at-08.02.25-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/07/WhatsApp-Image-2023-07-13-at-08.02.25-1152x1536.jpeg 1152w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/07/WhatsApp-Image-2023-07-13-at-08.02.25-203x270.jpeg 203w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/07/WhatsApp-Image-2023-07-13-at-08.02.25.jpeg 1200w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Danach wollte ich dann eigentlich in ein Café gehen, den Beitrag schreiben und ein bisschen Koreanisch lernen. Allerdings waren der Norweger und ich abends mit ein paar Leuten aus der Kirche zum Essen verabredet und die Koreaner wollten gerne in ein Restaurant in der Nähe der Kirche mit uns gehen. Daher entschied der Norweger, seinen Sprachkurs an dem Tag ausfallen zu lassen, da er es ansonsten zeitlich nicht mehr rechtzeitig zurückgeschafft hätte. Die Kirche &#8211; und auch meine Wohnung &#8211; befinden sich nämlich im Süden von Daegu, während seine Schule und seine Wohnung im Norden von Daegu sind. Der Weg dauert mit öffentlichen Verkehrsmitteln eine Stunde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben demnach entschieden, den Tag zusammen zu verbringen. Als ersten Programmpunkt hatten wir uns einen Besuch auf dem Amt ausgesucht <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Ich war nämlich dazu verpflichtet innerhalb von zwei Wochen nach meinem Umzug, meine neue Adresse auf meiner ARC vermerken zu lassen. Ihr erinnert euch &#8211; die ARC (Alien Registration Card) ist sozusagen der Perso für Ausländer in Korea. Das Bürgerhaus ist noch nicht einmal fünf Minuten zu Fuß von meiner Wohnung entfernt. Ich konnte also einen schnellen Abstecher nach Hause machen und meinen Mietvertrag und meinen Reisepass holen. Am Bürgerhaus angekommen, mussten wir erst einmal schauen, wie es dort so abläuft und wo ich eine Nummer ziehen kann. Das Gerät dazu haben wir schnell entdeckt &#8211; es stand uns direkt gegenüber &#8211; und kaum hielt ich meine Nummer in den Händen, wurde sie bereits aufgerufen. Es hat wohl einen Vorteil, eher am Rand von Daegu zu wohnen, wo nicht so viel los ist wie in der Innenstadt. Am Schalter angekommen, war meine erste Frage, ob der Beamte Englisch sprechen könnte. Er meinte ja, hat dann aber nicht sofort verstanden, warum ich da war. Erst als der Norweger auf Koreanisch &#8222;Neue Adresse&#8220; gesagt hatte, wusste der Beamte, was zu tun war. Danach sind wir tatsächlich ohne Reden ausgekommen. Ich habe ihm meine ARC und meinen Mietvertag gegeben und er hat mir ein Formular gegeben, auf dem er mit Textmarker markiert hatte, welche Felder ich auszufüllen hatte. Das Formular war zum Glück sowohl auf Koreanisch als auch auf Englisch. Daher hatte ich damit keine Probleme. Am Ende hat er meine neue Adresse per Hand hinten auf meine ARC geschrieben und das war es. Ich glaube, wir haben noch nicht einmal eine viertel Stunde im Bürgerhaus verbracht. Eigentlich schade, da der Raum sehr gut klimatisiert war, während draußen eine sehr drückende Hitze vorherrschte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Hitze hat uns allerdings nicht davon abgehalten, zu Fuß zu einer Karaoke-Bar zu laufen. Wie kann man sich schließlich besser die Zeit vertreiben, als ein Lied nach dem andern schiefsingend zum Besten zu geben <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Karaoke-Bars sind in Korea weit verbreitet und werden hier als <em>Noraebang</em> bezeichnet. <em>Norae</em> heißt &#8222;Lied&#8220; und <em>Bang</em> bedeutet &#8222;Raum&#8220;. Wir waren in einem <em>Coin-Noraebang</em> &#8211; also einem Münz-<em>Noraebang</em>. Dort kann man für unter fünf Euro für eine Stunde in einem kleinen Raum so viele Lieder singen wie man möchte. Wir haben dort insgesamt, glaube ich, anderthalb Stunden zugebracht und überwiegend englische Lieder zusammen gesungen. Ich habe aber tatsächlich auch ein deutsches Lied gefunden &#8211; nämlich Jeanny von Falco. Der Text war zwar nicht fehlerfrei dargestellt, aber es war trotzdem sehr witzig. Das Gute an dem Raum war, wie schon beim Bürgerhaus, dass er gut klimatisiert war.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/07/WhatsApp-Image-2023-07-13-at-08.12.58.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/07/WhatsApp-Image-2023-07-13-at-08.12.58-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-1617" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/07/WhatsApp-Image-2023-07-13-at-08.12.58-768x1024.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/07/WhatsApp-Image-2023-07-13-at-08.12.58-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/07/WhatsApp-Image-2023-07-13-at-08.12.58-1152x1536.jpeg 1152w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/07/WhatsApp-Image-2023-07-13-at-08.12.58-203x270.jpeg 203w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/07/WhatsApp-Image-2023-07-13-at-08.12.58.jpeg 1200w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Danach war leider nichts mehr mit guter Klimatisierung. Es ging nämlich zu einem Park, der zu Fuß gerade einmal 20 Minuten von meinem Haus entfernt liegt. Als gute Europäer sind wir natürlich dort hin gelaufen und haben nicht etwa ein Taxi oder so genommen. Zum Glück gab es viel Schatten auf dem Weg dorthin. Und es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Der Park ist ab jetzt offiziell mein Lieblingsort in Daegu und dabei habe ich bis jetzt nur einen Bruchteil gesehen. Es hat sich so gut angefühlt, mal wieder Natur um mich zu haben. Es gab sowohl &#8222;normalen&#8220; Wald als auch einen Bambus-Wald. Am Eingang des Parks befand sich ein kleines Café, das irgendwie nicht so richtig offen, aber auch nicht so richtig zu war, als wir dort ankamen. Die Beleuchtung war auf jeden Fall minimal eingestellt und setzen durften wir uns auch nicht. Aber unseren Pfirsich-Eistee durften wir trotzdem bestellen. Und die Dame hatte mit uns erschöpft aussehenden und verschwitzten Ausländern wohl Mitleid. Sie schenkte uns nämlich ein paar Früchte, die wir nicht ganz zuordnen konnten. Ich glaube, es war eine Art Nektarine. Mit unseren Pfirsich-Eistees in den Händen sind wir ein bisschen weiter in den Park gelaufen und haben uns dort im Schatten auf eine Bank gesetzt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/07/WhatsApp-Image-2023-07-13-at-08.14.26.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/07/WhatsApp-Image-2023-07-13-at-08.14.26-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-1618" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/07/WhatsApp-Image-2023-07-13-at-08.14.26-768x1024.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/07/WhatsApp-Image-2023-07-13-at-08.14.26-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/07/WhatsApp-Image-2023-07-13-at-08.14.26-1152x1536.jpeg 1152w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/07/WhatsApp-Image-2023-07-13-at-08.14.26-203x270.jpeg 203w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/07/WhatsApp-Image-2023-07-13-at-08.14.26.jpeg 1200w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Restaurant haben wir dann aber doch ein Taxi genommen, da wir keine Lust hatten, den ganzen Weg zurück zu laufen und wir zudem auch gar nicht mehr die Zeit dafür gehabt hätten. Wir mussten übrigens die Plastikbecher von unseren Getränken bis ins Restaurant mit schleppen, da es hier so gut wie gar keine öffentlichen Mülleimer gibt. Unsere Freunde waren bereits dort und wir konnten daher sofort das Essen bestellen. Ich bin mir nicht sicher, ob es thailändisches oder vietnamesisches Essen war &#8211; es war auf jeden Fall super lecker. Und bezahlt hat jeder von uns unter 10 Euro. Ich bin immer noch erstaunt, wie günstig es ist, hier auswärts Essen zu gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach ging es dann zusammen zur Kirche. Dort haben wir uns aber nicht lange aufgehalten, da wir Lust auf Nachtisch hatten. Es ging also zu einem Café und wir gönnten uns <em>Bingsu</em>. Das kann man glaube ich als milchbasierten Eis-Nachtisch mit vielen Früchten oben drauf beschreiben. Beim Genießen vom Nachtisch haben wir mindestens zehn Minuten darüber geredet, wie man im Koreanischen &#8222;1. Januar&#8220; ausspricht. Das ist für uns Ausländer nämlich gar nicht so leicht, wie man denken könnte und nach zehn Minuten habe ich tatsächlich auch aufgegeben, es zu versuchen. Aber das sind so Momente, wo ich mir wünsche, dass ich unsere Gespräche aufnehmen könnte und euch vorspielen könnte, da es immer mit sehr viel Lachen verbunden ist. Es macht übrigens den Eindruck auf mich, dass die Koreaner häufig ebenfalls von ihrer eigenen Sprache verwirrt sind. So haben wir später am Abend noch eine Diskussion unter den Koreanern ausgelöst, wie ein bestimmtes Wort ausgesprochen wird.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/07/WhatsApp-Image-2023-07-13-at-08.16.01.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/07/WhatsApp-Image-2023-07-13-at-08.16.01-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-1619" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/07/WhatsApp-Image-2023-07-13-at-08.16.01-768x1024.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/07/WhatsApp-Image-2023-07-13-at-08.16.01-225x300.jpeg 225w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/07/WhatsApp-Image-2023-07-13-at-08.16.01-1152x1536.jpeg 1152w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/07/WhatsApp-Image-2023-07-13-at-08.16.01-203x270.jpeg 203w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/07/WhatsApp-Image-2023-07-13-at-08.16.01.jpeg 1200w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Bingsu-Essen haben wir noch spontan entschieden, zu einem kleinen Park zu fahren, der direkt neben einem See liegt. Der Park war erstaunlich voll, aber das hat uns nicht davon abgehalten, die Atmosphäre und die Aussicht zu genießen und der Wasserschau zu zusehen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/07/WhatsApp-Image-2023-07-13-at-08.17.15.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/07/WhatsApp-Image-2023-07-13-at-08.17.15-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-1620" srcset="https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/07/WhatsApp-Image-2023-07-13-at-08.17.15-1024x768.jpeg 1024w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/07/WhatsApp-Image-2023-07-13-at-08.17.15-300x225.jpeg 300w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/07/WhatsApp-Image-2023-07-13-at-08.17.15-768x576.jpeg 768w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/07/WhatsApp-Image-2023-07-13-at-08.17.15-1536x1152.jpeg 1536w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/07/WhatsApp-Image-2023-07-13-at-08.17.15-360x270.jpeg 360w, https://yamyams-world.de/wp-content/uploads/2023/07/WhatsApp-Image-2023-07-13-at-08.17.15.jpeg 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es war ein sehr schöner Tag, der absolut anders als geplant ablief. Aber das hat den Tag irgendwie noch einmal schöner gemacht. Übrigens merkt ihr, dass nicht nur meine Tagesabläufe hier anders verlaufen als geplant, sondern anscheinend auch meine Blogbeiträge. Eigentlich wollte ich euch von meinem Tag des Einzugs berichten, aber der Beitrag hat von sich aus eine andere Richtung eingeschlagen. Aber aufgeschoben heißt ja nicht aufgehoben. Darüber werde ich euch auch noch berichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Sache gibt es aber noch, die ich euch heute noch erzählen möchte. Mein Chef auf der Arbeit hat mich letzte Woche &#8222;gefeuert&#8220;. Er kam zu mir und meinte, dass er vergessen hätte, dass er ja noch eine weitere Kellnerin hat und dass er mich daher nicht mehr brauchen würde. Ich konnte dann wählen &#8211; entweder ich arbeite überhaupt nicht mehr für ihn oder nur noch freitags und samstags. Ich habe mich für die zweite Option entschieden, um wenigstens noch ein bisschen Einkommen zu haben, während ich einen neuen Job suche. Ich möchte nämlich so schnell wie möglich davon loskommen, von meinem Ersparten zu leben. Für mich ist daher also wieder Jobsuche angesagt. Das dürft ihr sehr gerne mit ins Gebet nehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ansonsten geht es mir hier aber wirklich super und ich fühle mich sehr wohl. Auch wenn in mir der Wunsch größer wird, mal aus Daegu raus zu kommen und etwas anderes zu sehen. Im Moment hängt der Plan im Raum, nächste Woche einen Tagesausflug in eine andere Stadt zu unternehmen. Mal schauen, was daraus wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der nächste Beitrag kommt hoffentlich nicht erst in anderthalb Wochen. Ich werde mich bemühen, ihn früher zu schreiben. An Inhalten für Beiträge fehlt es mir ja nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">P.S.: Ich durfte gerade mal wieder die Hilfsbereitschaft der Koreaner erleben. Ich wollte im Café am Bildschirm mein Getränk bestellen und war beim Bezahlen etwas verwirrt von einer Meldung, die aufploppte. Als ich gerade innerlich noch am abwägen war, ob ich mein Handy rauskramen sollte und die Übersetzungs-App zu Hilfe ziehen sollte oder lieber auf gut Glück irgendetwas drücken sollte, kam eine freundliche Frau zu mir und drückte für mich die richtigen Auswahlmöglichkeiten. Sehr freundlich.</p>
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